Formel 1 Monza

Warum Franco Colapinto nach dem Formel-1-Rennen in Monza geweint hat

Franco Colapinto wurde nach dem Formel-1-Rennen in Monza emotional: Er war nach seinem Fehler im Rennen enttäuscht über sich selbst

Norman Fischer Jacobo Vega

Veröffentlicht: 10.09.2026, 08:38

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Warum Franco Colapinto nach dem Formel-1-Rennen in Monza geweint hat

Franco Colapinto hatte es nach dem Formel-1-Rennen in Monza schwer

Foto: LAT Images

Aus Franco Colapinto brach es nach dem Formel-1-Rennen in Monza am vergangenen Wochenende heraus. Der Argentinier konnte seine Tränen bei den Interviews im Anschluss an das Rennen nicht verbergen - so enttäuscht war er über seinen Fehler beim zweiten Start, der ihn viele Plätze gekostet hatte.

"Das kam einfach tief aus mir heraus", sagt er einige Tage später über seinen Gefühlsausbruch. "Ihr wisst ja, wie ich bin. Ich bin so ein Mensch und ich verstecke nichts."

Colapinto spricht dabei von einem schweren Moment. "Ich war das ganze Rennen über frustriert, weil ich das Gefühl hatte, dass das eine einmalige Chance war - eine Gelegenheit, wie man sie vielleicht nur ein einziges Mal in all den Rennen bekommt, die man bestreitet."

Alpine hatte im Qualifying von Monza alle überrascht und mit Pierre Gasly die Poleposition geholt. In der Startphase hatte sich auch sein Teamkollege Colapinto nach vorne gekämpft und lag nach dem Unfall von Charles Leclerc, der zu einer roten Flagge geführt hatte, auf Rang vier.

Beim zweiten Start schnappte sich der Argentinier auch Max Verstappen und lag auf Rang drei, bevor der viermalige Weltmeister in der zweiten Schikane kontern konnte. Wenige Meter später wurde Colapintos Rennen jedoch von einem Fehler beeinträchtigt, als er in der ersten Lesmo-Kurve ins Kiesbett rauschte und bis auf Position 16 zurückfiel.

"Ich lag zuvor noch nie in den Top 3 und habe so im Rennen gekämpft, und da schmerzt so ein Fehler natürlich gewaltig", hadert er. Zwar wurde er am Ende noch Neunter und lag damit laut ihm auf einer Position, die auch ohne Fehler realistisch gewesen wäre, trotzdem schmerze ihn der Vorfall sehr.

"Es ging vielmehr um das Gefühl, gegen diese Autos kämpfen zu können, gegen die man sonst fast nie eine Chance zum Zweikampf bekommt", erklärt er. "Du fühlst dich stark, fährst gegen Red Bull, McLaren und Ferrari, und dann wirfst du es plötzlich so schnell weg. Das ist enttäuschend und macht dich wütend. Aber ich bin mir sicher, dass sich noch weitere Chancen ergeben werden."

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