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Ferrari-Star Lewis Hamilton kann in diesem Jahr wieder Lachen

Foto: LAT Images

Ferrari hat sich in den ersten drei Rennen der neuen Saison als zweitstärkste Kraft hinter Mercedes präsentiert. Vor allem Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Leistungssprung gemacht und in China sogar seinen ersten Podestplatz mit der Scuderia erzielt.

Wie es dazu kommt? "Die größte Veränderung ist Lewis selbst", meint Ex-Ersatzpilot und Ferrari-Botschafter Marc Gene im Gespräch mit Sky. "Er merkt, dass er zum ersten Mal seit letztem Jahr wieder konkurrenzfähig ist, und das gibt ihm einen großen Schub."

Diese Entwicklung habe sich bereits beim Saisonauftakt in Australien gezeigt. "Man konnte schon am Funk hören, dass Lewis mit dem Auto deutlich zufriedener ist", findet der Spanier. "Er fragte zum Beispiel, wo er stehe, und ihm wurde gesagt, er habe die gleiche Rundenzeit wie Charles. Man hörte seiner Antwort an, wie glücklich er war."

Im Vorjahr musste sich Hamilton nach seinem holprigen Start in Maranello mit Kritik auseinandersetzen. "Wenn man schwierige Jahre hat, gibt es überall viele Fragen", sagt er. "Letztlich habe ich gesehen, dass bestimmte Personen, die nicht annähernd den Erfolg hatten, den ich hatte, negativ gesprochen haben - so wie sie es bis heute tun."

Saisonstart für Hamilton "ein großartiges Gefühl"

Bereits nach den Testfahrten in Bahrain hatte sich Hamilton anerkennend über die Stimmung im Team geäußert und betont, dass alle "mit einer unglaublich positiven Einstellung zurückgekommen" seien. Der Brite zeigte sich damals zuversichtlich, in dieser Saison wieder erfolgreicher auftreten zu können.

Bislang bestätigt sich dieser Eindruck. "Es war ein großartiges Gefühl, zurückzukommen, stark in die Saison zu starten und zu zeigen, dass ich immer noch das Zeug dazu habe, ganz vorne mitzufahren", zieht Hamilton im Gespräch mit F1.com ein positives Fazit.

"Ich werde weiterhin versuchen, mein Bestes zu geben und so abzuliefern." Nachdem der 41-Jährige das Podium in Australien als Vierter knapp verpasst hatte, gelang ihm nur eine Woche später erstmals seit seinem Wechsel zu Ferrari der Sprung auf das Podium.

Beim dritten Rennen in Japan folgte jedoch der erste Dämpfer, als der Brite deutlich hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc zurücklag. Dennoch bleibt Ferrari aktuell die größte Bedrohung für die dominanten Mercedes-Piloten, auch wenn die Scuderia noch deutliches Entwicklungspotenzial hat.

Warum Lewis Hamilton aktuell an Ferrari glaubt

Auch in diese Richtung zeigt sich Hamilton allerdings zuversichtlich. "In den letzten Wochen habe ich beispielsweise mit dem Leiter der Aerodynamik geschrieben und gefragt: 'Hey, hast du das schon gesehen? Hast du das an dem Auto gesehen?' Die Kommunikation ist wirklich hervorragend", erklärt der Brite.

"Alle geben Vollgas, und es ist unglaublich inspirierend zu sehen, wenn man in einem so großartigen Team arbeitet und dann in der Fabrik und im Büro sieht, wie alle bis ins kleinste Detail arbeiten und um jede Millisekunde kämpfen", ergänzt Hamilton.

"Das sind die Aspekte, die ich an diesem Sport am meisten liebe und die ich den Leuten gerne zeigen würde. Das ist es, was einen inspiriert, und wenn man zurückkommt, denkt man: 'Wow, die Jungs geben wirklich alles.' Ich bin also gespannt auf die nächsten Monate."

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