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Warum Lewis Hamilton jetzt mehr Zeit mit seiner Mutter verbringt

Lewis Hamilton spricht emotional über seine Mutter, gemeinsame Reisen und warum ihre Unterstützung seine Formel-1-Wochenenden spürbar verändert

Warum Lewis Hamilton jetzt mehr Zeit mit seiner Mutter verbringt

Lewis Hamilton spricht in Kanada über seine Mutter

Foto: LAT Images

Lewis Hamilton hat sich vor dem Großen Preis von Kanada ungewöhnlich persönlich gezeigt. Der siebenmalige Weltmeister sprach offen darüber, warum seine Mutter inzwischen häufiger mit zu Formel-1-Rennen reist - und welche Bedeutung das für ihn hat.

Der Ferrari-Pilot verrät, dass er seine Mutter schon seit Jahren dazu bewegen wollte, ihn häufiger an die Rennstrecke zu begleiten. Doch lange Zeit habe sie Reisen eher gemieden und sei praktisch nur noch nach Silverstone gekommen.

Tatsächlich wollte Hamilton seine Mutter bereits im vergangenen Jahr nach Kanada mitnehmen. Besonders Orte wie Lake Louise wollte er ihr zeigen. Doch daraus wurde zunächst nichts.

"Es kamen immer wieder Ausreden", erzählt Hamilton lachend. Erst Ende vergangenen Jahres habe seine Mutter schließlich versprochen: "Nächstes Jahr werde ich mit dir reisen." Und dieses Versprechen setzte sie offenbar direkt um.

China wurde zum Wendepunkt

Die erste gemeinsame Reise führte Hamilton und seine Mutter nach China - und genau dort änderte sich offenbar vieles. "Es war ehrlich gesagt die beste Zeit, die wir je zusammen hatten", sagt Hamilton. Besonders wichtig sei gewesen, dass seine Mutter sein neues Umfeld bei Ferrari kennenlernen konnte.

Das Team habe sie sofort herzlich aufgenommen. Hamilton erzählt, wie wohl sie sich im italienischen Umfeld gefühlt habe - inklusive gutem Essen und enger Einbindung ins Teamleben. Diese Erfahrungen hätten offenbar Lust auf mehr gemacht.

"Ich will einfach Zeit mit dir verbringen"

Umso größer war Hamiltons Freude, als seine Mutter ihn schließlich fragte, ob sie auch nach Montreal kommen könne. "Ich habe sofort gesagt: Absolut", erzählt er. Kanada sei dafür perfekt geeignet. Hamilton schwärmt von der Atmosphäre in Montreal, den Restaurants und der besonderen Stimmung während des Rennwochenendes.

Besonders berührt hat ihn aber etwas anderes: Als er seine Mutter fragte, ob sie eine Freundin mitbringen wolle, habe sie abgelehnt. "Nein, ich möchte einfach Zeit mit dir verbringen."

Familiennähe verändert das Rennwochenende

Hamilton macht dabei deutlich, wie wichtig ihm familiäre Unterstützung geworden ist - gerade in einer Formel-1-Welt, die von ständigem Reisen und enormem Druck geprägt ist. "Es macht definitiv einen Unterschied für dein Wochenende, wenn deine Familie da ist", erklärt der Brite.

Die Fahrer seien praktisch das ganze Jahr unterwegs und sähen ihre Angehörigen oft nur selten. Umso wertvoller seien gemeinsame Momente an der Rennstrecke. Gerade deshalb genieße er die Zeit mit seiner Mutter aktuell besonders.

Der Ferrari-Star hofft nun offenbar, dass Kanada nicht der letzte gemeinsame Grand Prix bleibt. Nach den positiven Erfahrungen in China und Montreal wünsche er sich, dass seine Mutter ihn künftig öfter begleitet.

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