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Reaktion

Warum Lewis Hamilton vom Ferrari-Simulator frustriert ist

Lewis Hamilton ärgert sich nach dem Miami-Wochenende über den Ferrari-Simulator - Das Set-up, das er sich dort erarbeitete, habe auf der Strecke nicht funktioniert

"Bringt nichts": Warum Lewis Hamilton nicht mehr im Simulator testen will

Lewis Hamilton hat erst einmal die Nase voll vom Ferrari-Simulator

Foto: circuitpics.de circuitpics.de

Simulatoren gehören in der modernen Formel 1 zu den wichtigsten Werkzeugen der Teams. Trotzdem hat Rekordweltmeister Lewis Hamilton angekündigt, vor dem nächsten Grand Prix in Kanada ganz bewusst nicht im Ferrari-Simulator trainieren zu wollen.

"Ich werde beim nächsten Rennen einen anderen Ansatz verfolgen, denn die Art und Weise, wie wir uns derzeit vorbereiten, bringt nichts", so Hamilton nach dem Großen Preis von Miami, bei dem er am Sonntag den sechsten Platz belegte.

Grund für sein schwieriges Wochenende war laut eigener Aussage ein schlechter Beginn am Freitag. Hamilton startete in FT1 mit einem Set-up, das nicht funktionierte. "In der Vorbereitungsphase auf dieses Rennen war ich jede Woche im Simulator", verrät der Brite.

Er berichtet: "Ich habe ständig an der Korrelation gearbeitet. Man steigt [in den Simulator] ein, bereitet sich auf die Strecke vor, fährt sie und stellt das Auto auf einen bestimmten Punkt ein - und dann kommt man an die Strecke und dieses Set-up funktioniert nicht."

"Ich mag Simulatoren generell nicht", betont Hamilton und erklärt, das Auto habe sich am Freitag "anders" als zuvor im Simulator angefühlt. Das sei vor allem deshalb ein Problem gewesen, weil Miami ein Sprint-Wochenende war und es somit lediglich ein Training gab.

Hamilton: In China ging es auch ohne Simulator

"Im Idealfall hätte ich dort anfangen sollen, wo Charles zu Beginn des Wochenendes stand", sagt Hamilton über seinen Teamkollegen Charles Leclerc, der im einzigen Training am Freitag die Bestzeit fuhr, während er selbst mit fast einer halben Sekunde Rückstand Vierter wurde.

Dieses Bild bestätigte sich später am Tag im Sprint-Qualifying, wo Hamilton erneut fast vier Zehntel langsamer als Leclerc war. Im Qualifying am Samstag kam er zwar etwas näher an seinen Teamkollegen heran, doch laut eigener Aussage war das nach seinem Fehlstart nur noch Schadensbegrenzung.

"Im Großen und Ganzen" sei er mit dem Auto zufrieden gewesen, betont Hamilton und erklärt, dass er wohl "ein stärkeres Wochenende" gehabt hätte, wenn er am Freitag nicht mit dem falschen Set-up gestartet wäre. "Ich werde also nicht im Simulator für das nächste Rennen trainieren", kündigt er daher an.

"Als wir nach China gereist sind, hatte ich das beste Wochenende", erinnert der siebenmalige Weltmeister und verrät, dass er vor dem Rennen in Shanghai, wo er seinen bislang einzigen Podestplatz holte, vorher eben nicht im Simulator gewesen sei.

Er werde zwar "weiterhin in der Fabrik an Besprechungen teilnehmen und so weiter", betont er. In den Simulator werde er sich aber bewusst nicht setzen.

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