Warum McLaren-Boss Brown ein zweites Amerika-Rennen befürwortet

Sollte die Formel 1 in der Saison 2021 einen weiteren Rennausfall kompensieren müssen, schlägt McLaren-Boss Zak Brown ein weiteres USA-Rennen vor

Warum McLaren-Boss Brown ein zweites Amerika-Rennen befürwortet

Zwei Formel-1-Rennen in Spielberg auch in diesem Jahr sind die Folge von Rennabsagen in Kanada und in der Türkei. Und noch ist unklar, ob alle weiteren Grand Prix in der Saison 2021 wie geplant stattfinden können. Falls nicht, schlägt McLaren-Boss Zak Brown ein zusätzliches Rennen in den Vereinigten Staaten von Amerika vor.

Brown begründet diesen Ansatz mit dem steigenden Interesse US-amerikanischer Fans, das er vor allem auf die Netflix-Serie "Drive to survive" zurückführt. Die Dokumentation sei der "größte Faktor in Nordamerika", um das Formel-1-Publikum dort zu erweitern, meint Brown.

"Damit hat man nicht nur Aufmerksamkeit erregt, sondern auch neue, leidenschaftliche Fans gewonnen. Da gab es Leute, die hatten noch nie ein Formel-1-Rennen gesehen, aber jetzt verpassen sie keines mehr", erklärt er. Für die Rennserie sei das eine "großartige" Entwicklung.

"Die Formel 1 ist ein faszinierender Sport, mit Politik und Persönlichkeiten. Ich finde, 'Drive to survive' hat das gut abgebildet. Das scheint in den USA sehr gut angekommen zu sein", sagt Brown.

Browns These: Austin könnte zweimal ausverkauft sein

Genau deshalb wünsche er sich ein zweites US-Rennen, sollte eine Kalenderanpassung notwendig werden. "So weit ich weiß, ist das Rennen [in Austin] ausverkauft. Wahrscheinlich könnte man es also noch einmal ausverkaufen. Ich würde es in jedem Fall unterstützen, ein zusätzliches Rennen in den Vereinigten Staaten zu fahren. Das könnte der Formel 1 dort nur guttun."

Tatsächlich hat die Formel 1 für die Saison 2022 bereits ein weiteres USA-Rennen unter Vertrag genommen: Ab dem kommenden Jahr gastiert die Rennserie in Miami, wo rund um das Hard-Rock-Stadion ein temporärer Kurs entsteht.

Der aktuelle Vertrag des Circuit of The Americas in Austin hingegen läuft in diesem Jahr aus. Dort wird seit 2012 der USA-Grand-Prix ausgetragen. 2020 fand das Rennen aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht statt.

Mit Bildmaterial von LAT.

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