Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

24h Le Mans 2026 FT2: Toyota mit Bestzeit nach Dreher

24h Le Mans
24h Le Mans
24h Le Mans 2026 FT2: Toyota mit Bestzeit nach Dreher

Frust bei Peugeot nach verpasster Hyperpole in Le Mans

24h Le Mans
24h Le Mans
Frust bei Peugeot nach verpasster Hyperpole in Le Mans

24h Le Mans 2026: Peugeot verpasst Hyperpole, Bestzeit für Alpine

24h Le Mans
24h Le Mans
24h Le Mans 2026: Peugeot verpasst Hyperpole, Bestzeit für Alpine

F1-Motoren: Verbrenner-Anteil wird 2027 und 2028 schrittweise angehoben

Formel 1
F1-Motoren: Verbrenner-Anteil wird 2027 und 2028 schrittweise angehoben

Rookie oder Erfahrung? Brivio erklärt die Fahrerfrage bei Trackhouse

MotoGP
Rookie oder Erfahrung? Brivio erklärt die Fahrerfrage bei Trackhouse

24h Le Mans 2026 FT1: Vorjahressieger mit Unfall

24h Le Mans
24h Le Mans
24h Le Mans 2026 FT1: Vorjahressieger mit Unfall

Was McLaren dazu bringen könnte, einen eigenen F1-Motor zu bauen

Formel 1
Was McLaren dazu bringen könnte, einen eigenen F1-Motor zu bauen

Ferrari stimmt Toyota zu: "Einige haben Karten nicht aufgedeckt"

24h Le Mans
24h Le Mans
Ferrari stimmt Toyota zu: "Einige haben Karten nicht aufgedeckt"
Reaktion

Warum McLaren den neuen Frontflügel in Monaco erneut testen will

McLaren setzte den Frontflügel, den man als Upgrade nach Kanada mitgebracht hatte, beim Rennen nicht ein - Das bedeutet aber nicht, dass er ein Fehlschlag ist

Warum McLaren den neuen Frontflügel in Monaco erneut testen will

Lando Norris setzte den neuen Flügel in Kanada nur im Training ein

Foto: LAT Images

In Montreal führte McLaren die zweite Stufe eines umfangreichen Update-Pakets für den MCL40 ein. Dazu gehörten ein neuer Frontflügel sowie eine überarbeitete Motorabdeckung, Verkleidungen der Hinterradaufhängung und modifizierte Unterbodenkanten.

Performance-Upgrades an Sprint-Wochenenden einzuführen, ist riskant, da es nur eine einzige Trainingssession gibt. Letztlich entschieden sich sowohl Lando Norris als auch Oscar Piastri vor dem Sprint-Qualifying, wieder auf die vorherige Frontflügel-Spezifikation zurückzugehen.

Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig das Aus für das neue Design. "Wir müssen einfach sicherstellen, dass er beim nächsten Mal richtig funktioniert", betont Norris. "Es ist keine Garantie, dass wir ihn in Monaco einsetzen werden, aber wir werden Tests durchführen, um zu sehen, ob wir ihn besser zum Laufen bringen können."

Tatsächlich wird das Team den Flügel in Monaco erneut evaluieren, auch wenn es sich am Ende erneut dagegen entscheiden könnte, ihn im Rennen einzusetzen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Erstens gab es in Kanada kaum Möglichkeiten für einen repräsentativen Vergleich auf der Strecke, da nur eine Stunde Training zur Verfügung stand und der Kurs zu Beginn noch sehr "grün" war, sodass sich die Gripverhältnisse ständig veränderten.

Norris nutzte den neuen Flügel während des gesamten Trainings, während Piastri zunächst mit der alten Spezifikation fuhr und erst später auf die neue wechselte. Als Grund für das Zurückstellen des Flügels wurde angegeben, dass die Fahrer laut Norris "nicht viel Vertrauen ins Auto" mit diesem Bauteil hatten.

Das führt zum zweiten Grund, den neuen Flügel noch nicht abzuschreiben: Der Circuit Gilles-Villeneuve ist ein Sonderfall, bei dem Vertrauen beim Bremsen und Einlenken entscheidend ist und Fahrer durch aggressives Überfahren der Randsteine Zeit gewinnen.

McLaren will noch mehr Daten sammeln

Ein weiterer Grund, am neuen Flügel festzuhalten, ist, dass seine Eigenschaften auf der Strecke nicht mit den Erwartungen aus der Simulation übereinstimmten. Zu verstehen, warum das so ist, ist wichtig, da der Frontflügel einen großen Einfluss auf die gesamte aerodynamische Charakteristik des Autos hat.

"Wir wussten, dass dieser Frontflügel aus aerodynamischer Sicht gewisse Abweichungen aufweist", sagt Teamchef Andrea Stella. "Deshalb haben wir den Flügel getestet. Wir wollen einige Tests wiederholen und weitere Erkenntnisse gewinnen."

"Auch für diesen Streckentyp wäre der Flügel besser gewesen, aber kein entscheidender Unterschied. Bevor wir ihn bei einem Sprint-Event einsetzen, wollten wir sicherstellen, dass wir den vollen Umfang der Änderungen am Auto verstehen", so Stella.

"Auch wenn wir in der Vergangenheit meist erfolgreich waren, haben wir Updates nicht immer gezielt für ein bestimmtes Event eingeführt. Manchmal waren sie eher explorativ, um die Korrelation mit unseren Entwicklungswerkzeugen zu verstehen. Deshalb werden wir diesen Flügel in Monaco definitiv wiedersehen", kündigt er an.

Vorheriger Artikel Kritik an Piastri und Norris: "Diese Erfahrung müssten sie haben"
Nächster Artikel Treffen in Monaco: Drei mögliche Szenarien für BYD-Einstieg

Aktuelle News