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Warum Mick Schumacher frühestens in Abu Dhabi testen wird

Die Premiere von Mick Schumacher an einem Formel-1-Wochenende erfolgt frühestens im Dezember 2020, erklärt Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies

Aus dem erhofften Formel-1-Auftritt beim Heimspiel am Nürburgring wurde nichts. Doch wann könnte Mick Schumacher einen "Nachholtermin" für seinen Einsatz als Freitagsfahrer bei Alfa Romeo erhalten? Das steht laut Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies noch nicht fest. Doch vor Dezember 2020 wird es wahrscheinlich nicht passieren.

Ein Blick auf den aktuellen Formel-1-Kalender verrate: Realistischerweise sei das Formel-1-Finale in Abu Dhabi die "einzige Chance" auf eine Freitagsfahrt für Schumacher, so Mekies.

Vorher würden die Stammfahrer jede Minute zur Vorbereitung benötigen, weil es in den meisten Fällen auf Strecken gehe, auf denen die Formel 1 zuletzt nicht gefahren sei. "Und dann geht es nach Bahrain, wo wir nicht den [Formel-2-] Titelkampf stören wollen", sagt Mekies. Man will den Ferrari-Nachwuchsfahrern dann also keine Doppelbelastung aufbürden.

Ferrari-Gespräche mit Alfa Romeo und Haas

Bleibt Abu Dhabi. "Darüber sprechen wir nun mit Alfa Romeo und Haas", meint Mekies. Man wolle die "Möglichkeiten ausloten", ob die Ferrari-Kundenteams wie schon am Nürburgring bereit dazu wären, die Ferrari-Junioren testen zu lassen.

Denn neben Schumacher hätte beim Eifel-Grand-Prix auch Callum Ilott fahren sollen. Mit Robert Schwarzman hängt ein dritter Ferrari-Nachwuchsfahrer in der Warteschleife. Ihnen will Ferrari möglichst noch 2020 mehr Formel-1-Fahrpraxis verschaffen. "Dafür geben wir uns die größte Mühe", versichert Mekies. "Ob es klappt oder nicht, das müssen wir abwarten."

Gleiches gelte für die Cockpitvergabe bei den Ferrari-Kundenteams Alfa Romeo und Haas für die Formel-1-Saison 2021. Ferrari könne hier nur bedingt Einfluss nehmen. "Unterm Strich kommt es darauf an, ob die Jungs schnell genug sind", sagt Mekies. "Sind sie das, dann will jeder sie haben. So läuft das."

Was noch fehlt zur Ferrari-Chance

Deshalb arbeite die Ferrari-Akademie zielstrebig darauf hin, die Form seiner Junioren kontinuierlich zu steigern. Doch bis zum großen Ziel, dem Ferrari-Cockpit, sei es noch ein weiter Weg für Schumacher und Co., betont Mekies.

"Wir haben gesehen: Sie haben bereits zwei, drei, zehn Schritte unternommen, um auf ihr aktuelles Niveau zu gelangen. Uns ist aber bewusst: Es braucht weitere zehn dieser Schritte, um auf das [Ferrari-] Level zu kommen. Und genau darum geht es bei uns: sie zu unterstützen, damit sie sich weiterentwickeln können."

Er erkenne sowohl bei Schumacher als auch bei Ilott und Schwarzman das entsprechende Potenzial. "Sie verfügen über schieres Talent und entwickeln sich weiter, weil sie sich im richtigen Umfeld bewegen", so sagt er. "Befinden sie sich auf Kurs? Momentan ja. Können sie sich wunschgemäß entwickeln? Das wird die Zeit zeigen."

Auf den Spuren von Charles Leclerc

Mit Lance Stroll und Charles Leclerc haben es bereits zwei ehemalige Mitglieder der Ferrari-Akademie in die Formel 1 geschafft. Leclerc gelang 2019 sogar der Aufstieg zum Ferrari-Stammfahrer, und im gleichen Jahr der erste Grand-Prix-Sieg, dem er sofort einen weiteren folgen ließ, beim Ferrari-Heimrennen in Monza.

In der aktuellen Formel-2-Gesamtwertung belegen Schumacher, Ilott und Schwarzman die Positionen eins, zwei und fünf unter 24 Fahrern.

Mit Bildmaterial von LAT.

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