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Warum Pirelli 2026 in Monaco härtere Formel-1-Reifen bringt

Weil es in diesem Jahr keinen C6-Reifen mehr gibt, muss Pirelli beim Monaco-Grand-Prix härtere Pneus einsetzen - In Barcelona gibt es dagegen weichere Mischungen

Warum Pirelli 2026 in Monaco härtere Formel-1-Reifen bringt

In Monaco kommen 2026 härtere Reifen zum Einsatz, in Barcelona weichere

Foto: LAT Images

Pirelli hat in dieser Woche verkündet, welche Reifenmischungen man beim Großen Preis von Monaco 2026 anbieten wird. Auf der Traditionsstrecke kommen dabei die Varianten C3, C4 und C5 zum Einsatz und damit die drei weichsten Mischungen im aktuellen Pirelli-Sortiment.

Trotzdem handelt es sich dabei um härtere Reifen als noch 2025 im Fürstentum. Hintergrund ist die Entscheidung von Pirelli, den C6-Reifen, der im vergangenen Jahr die weichste Mischung war, 2026 überhaupt nicht mehr anzubieten.

Grundsätzlich setzt Pirelli also auch in dieser Saison wieder die drei weichsten Mischungen in Monte Carlo ein. Waren das 2025 allerdings noch die Optionen C4, C5 und C6, sind es in diesem Jahr C3, C4 und C5.

Pirelli erklärt dazu: "Die Rennstrecke von Monte Carlo weist die niedrigste Durchschnittsgeschwindigkeit des gesamten Rennkalenders auf. Das Rennen schlängelt sich auf einer sehr glatten Asphaltdecke durch die Straßen der Stadt, was dazu führt, dass die Reifen praktisch keinen Verschleiß aufweisen."

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden daher die meisten Fahrer beim Monaco-Rennen im Juni im Normalfall auf eine Einstoppstrategie setzen. Die Regel aus dem Vorjahr, dass zwei Pflichtboxenstopps absolviert werden müssen, wurde für 2026 wieder gestrichen.

Auch für das Formel-1-Rennen in Barcelona hat Pirelli die Reifenmischungen 2026 angepasst. Beim Grand Prix, der in dieser Saison erstmals als Großer Preis von Barcelona-Katalonien ausgetragen wird, kommen die Varianten C2, C3 und C4 zum Einsatz.

Damit ist man hier eine Stufe härter unterwegs als 2025, als die drei härtesten Mischungen (C1, C2 und C3) im Angebot waren. Anders als in Monaco handelt es sich in diesem Fall um eine ganz bewusste Entscheidung.

Von Pirelli heißt es: "Die spanische Rennstrecke stellt hohe Anforderungen an die Reifen, sowohl aufgrund ihres Streckenprofils mit vielen schnellen Kurven mit großem Radius als auch wegen der Temperaturen, die den thermischen Verschleiß begünstigen."

"Da die Reifenpalette in diesem Jahr gleichmäßiger ist, zielt die Reifenwahl daher darauf ab, eine höhere Anzahl von Boxenstopps während des Rennens zu fördern", erklären die Italiener.

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