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Warum sich Red Bull nach dem Unfall von Isack Hadjar "keine Sorgen" macht

Isack Hadjar erlebt in Miami ein enttäuschendes Wochenende: Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies macht sich dennoch "keine Sorgen" um die Verfassung seines Piloten

Warum sich Red Bull nach dem Unfall von Isack Hadjar "keine Sorgen" macht

Isack Hadjar erlebte in Miami ein enttäuschendes Wochenende

Foto: LAT Images

Nachdem Isack Hadjar bei Red Bull bislang einen überzeugenden Einstand hingelegt und in den ersten drei Rennen der Saison auf Augenhöhe mit Teamkollege Max Verstappen agiert hatte, wurde der 21-jährige Franzose mit algerischen Wurzeln in Miami erstmals auf den Boden der Realität zurückgeholt.

Bereits im Sprint-Qualifying am Freitag klaffte eine Lücke von fast einer Sekunde zum viermaligen Formel-1-Weltmeister, und auch im Sprint sowie im anschließenden Qualifying am Samstag gelang es dem Red-Bull-Rookie nicht, den Rückstand auf seinen niederländischen Teamkollegen entscheidend zu verkürzen.

Zu allem Überfluss folgte eine Disqualifikation, weil die sogenannten Unterboden-Boards ("Floor Bib") an seinem RB22 um zwei Millimeter zu weit herausragten. Die Aufholjagd im Rennen, das Hadjar aus der Box aufnehmen musste, war dann früh beendet: Nach wenigen Runden landete er infolge eines Fahrfehlers in der Betonmauer.

Isack Hadjar gibt zu: "Das ist neu für mich"

"Ich bin echt stinksauer", fand 21-Jährige nach seinem Ausfall deutliche Worte. "Ich war zu ungeduldig und zu aufgeregt, diese Manöver zu machen, und habe mich damit selbst ruiniert. Es war einfach zu überholen, und ich hätte vorsichtiger sein sollen. Es hatte keinen Sinn, in dieser Kurve am Limit zu fahren."

"Ich habe zum ersten Mal so große Probleme mit meinem Tempo", gibt Hadjar bei Sky UK zu. "Das ist neu für mich, und ich muss mich echt anstrengen, denn ich will kein zweites Wochenende wie dieses erleben." Dass sich der Franzose von diesem Rückschlag nachhaltig beeindrucken lässt, glaubt sein Team allerdings nicht.

"Ich denke nicht, dass wir uns deswegen Sorgen machen sollten", erklärt Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies. "Wir hatten ein schwieriges Wochenende. Das hat unsere Leistung nicht gerade verbessert. Fahrtechnisch und vom Rhythmus her hat er noch nicht den richtigen Rhythmus gefunden."

Mekies überzeugt: Hadjar "wäre im Rennen stark gewesen"

"Ich denke, er wäre im Rennen stark gewesen, und für das Wenige, was er zeigen konnte, war es auch stark." Zum Zeitpunkt des Unfalls, der in der fünften Runde des Rennens passierte, hatte Hadjar bereits sieben Positionen gutgemacht und lag auf dem 15. Rang.

"Ich glaube nicht, dass wir uns Sorgen machen", betont Mekies erneut und nimmt auch das Team in die Verantwortung: "Wir hatten sicherlich kein reibungsloses Wochenende, und wir haben ihm auch nicht geholfen, indem wir ihn nach unserem Fehler bezüglich der Legalität des Autos vom Ende des Feldes starten mussten."

"Also nein, keine Sorge", ordnet der Red-Bull-Teamchef das schwache Wochenende als Ausrutscher ein. "Es war kein reibungsloses Wochenende, aber alles deutet darauf hin, dass wir in Montreal wieder die richtige Geschwindigkeit haben werden."

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