Warum Toro Rosso den Anschluss verloren hat

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Warum Toro Rosso den Anschluss verloren hat
Jonathan Noble
Autor: Jonathan Noble
Übersetzung: Stefan Ehlen
08.10.2016, 06:41

Carlos Sainz glaubt erkannt zu haben, warum sein Formel-1-Team Toro Rosso im Laufe der Saison 2016 immer weiter zurückgefallen ist.

Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11
Carlos Sainz Jr., Scuderia Toro Rosso STR11

Der Hauptgrund sei nicht die modifizierte Aerodynamik, die der Rennstall in Hockenheim eingeführt hat, sondern vielmehr der Ferrari-Antriebsstrang, den Toro Rosso nutzt. Denn dieser ist auf dem Stand der vergangenen Saison.

"Unsere Konkurrenten haben sich durch diverse Motorenupdates extrem gesteigert", sagt Sainz auf Nachfrage von Motorsport.com. Sein Team wiederum trete in dieser Hinsicht auf der Stelle.

Das Problem für Toro Rosso sei nun, dass auf aerodynamischer Seite nicht mehr viel zu holen sei. "Beim Abtriebsniveau sind wir bereits am Limit angekommen", meint Sainz. "Unser Auto ist eines der besten im Feld, was Anpressdruck und Effizienz betrifft. Daher ist es schwierig, in diesen Bereichen mehr als 1 Zehntel zu finden."

"Und unsere Bemühungen spielen ohnehin keine Rolle, wenn andere Teams dank ihrer Motoren plötzlich einen Fortschritt von 0,4 Sekunden machen", erklärt der Spanier.

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Urheber Jonathan Noble
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