Was Günther Steiner an Mick Schumacher bewundert

Mick Schumacher hat in seiner Rookiesaison in der Formel 1 bereits mächtig Eindruck bei seinem Haas-Team hinterlassen, sagt Teamchef Günther Steiner

Was Günther Steiner an Mick Schumacher bewundert

Wirklich viel zu holen gibt es für Mick Schumacher in seiner ersten Saison in der Formel 1 nicht. Im Haas fährt der 22-Jährige meist hinterher, der einzige realistische Zweikampf, den Schumacher gewinnen kann, ist der gegen seinen Teamkollegen Nikita Masepin. Und das gelingt ihm auch fast immer.

Doch trotz der Erkenntnis, an einem normalen Wochenende wohl nicht über den 19. Platz hinauskommen zu können, hängt er sich mit allem Eifer rein. Das sagt zumindest Teamchef Günther Steiner, der von Schumachers "Arbeitsmoral beeindruckt" ist.

"Er arbeitet die ganze Zeit daran. Wir wissen das in diesen Zeiten zu schätzen, denn in diesem Jahr sind wir da, wo wir mit dem Auto sind", sagt der Südtiroler. Haas hatte die Saison 2021 frühzeitig als Übergangsjahr angesehen, mit zwei Rookies und einem Auto, das nahezu auf dem Stand der Vorsaison ist.

Steiner: Schumacher hält das Team motiviert

Doch wie Schumacher sich auch teamintern bereits positioniert hat, das hat Steiner so nicht erwartet. "Er tut alles, was möglich ist, um das Team motiviert zu halten und gibt ihnen auch das Vertrauen, dass wir in Zukunft besser dastehen werden. Ich schätze es sehr von ihm, dass er einem dabei hilft, und das als junger Mann", so Steiner.

Schumacher mache laut Steiner nicht den Eindruck, "dass er sich zwingen muss. Meiner Meinung nach ist es das, was er tun will, und das respektiere ich sehr", sagt er.

Hilfe bekommt Schumacher dabei auch von Sebastian Vettel. Der viermalige Weltmeister steht ihm als eine Art Mentor zur Seite - so ähnlich, wie es Micks Vater Michael Schumacher für den Heppenheimer tat, als Vettel seine ersten Erfolge einfuhr.

Steiner: Schumacher kann von Vettel lernen

"Es scheint, dass sie sich gut verstehen", sagt Steiner über die beiden Deutschen. Für Schumacher sei die Hilfe seines Landsmanns "sicherlich ein Vorteil", glaubt Steiner. Ihm mache das auch gar nichts aus, obwohl Vettel in einem anderen Team und damit bei einem potenziellen Konkurrenten fährt.

"Ich glaube, Vettel ist schon lange im Sport und er fühlt sich mit Mick verbunden und versucht einfach, ihm so gut wie möglich zu helfen, damit er der nächste Champion wird. Ich denke, das ist eine tolle Sache und ich sehe kein Problem darin", so Steiner.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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