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Hadjar profitiert von Norris Ausfall kurz vor Schluss des Zandvoort-Grand-Prix und holt sich nach einem souveränen Auftritt Platz drei

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Isack Hadjar auf dem Podium in Zandvoort (Niederlande 2025)

Foto: LAT Images

Nach "der besten Runde des Jahres" mit Platz vier im Qualifying am Samstag, legte Isack Hadjar mit seinem ersten Karriere-Podium noch einen oben drauf. Platz drei im Zandvoort-Grand-Prix in den Niederlanden 2025 sei einfach nur "unglaublich". (Zum Rennbericht des Zandvoort-Grand-Prix)

Das gesamte Rennen über agierte der Franzose äußerst souverän, hielt die attackierenden Charles Leclerc und George Russell durch spätes Bremsen vor allem in Kurve eins von sich fern.

Hadjar überrascht von der Pace des Racing-Bulls

"Am überraschendsten für mich war eigentlich, dass ich diesen 4. Platz das ganze Rennen über halten konnte", so der Rookie im Interview nach dem Rennen. Doch als Hadjar bemerkte, dass die Attacken nicht zünden, fand er Vertrauen in die Geschwindigkeit des Autos. (Zur Formel-1-Fahrer-WM)

"Die letzten 20 Runden dachte ich, wenn jetzt an der Spitze irgendetwas passiert, dann bin ich in Position", so der 20-Jährige. Sieben Runden vor Schluss war es dann soweit. Der McLaren von Lando Norris verabschiedete sich rauchend, der Brite musste den Boliden abstellen.

Auch nach dem Restart ließ sich Hadjar das Podium von Russell nicht mehr wegschnappen. "Als ich zu den letzten drei Runden kam, hab ich mir nur gesagt, genieß das." Derweil musste sich das Team der Racing Bulls arg zurückhalten, um Hadjar nicht vorher schon aus der Fassung zu bringen: "Ruhe, Ruhe. Und vollen Fokus, Unterstützung für den Isack." So gab CEO Peter Bayer die ausgelassene Stimmung in der Box im ORF wieder.

"Glück des Tüchtigen" schlägt zu

Mit dem Zieleinlauf brachen dann auch die Emotionen bei Hadjars Renningenieur Pierre Hamelin los: "Magisch, echt. Ich hoffe du hast nen großen Pfannkuchen für heute Abend bestellt!"

An diesem Wochenende konnte den jungen Franzosen nichts aus der Bahn werfen. Weder der Nieselregen zu Anfang des Rennens, noch die unzähligen Safety-Car-Phasen und Restarts. "Das Auto lag das ganze Wochenende wie auf Schienen."

Bayer fügt hinzu: "Die Strategie war gut, die Starts waren gut, der Isack hat keinen einzigen Fehler gemacht und am Ende war es vielleicht ein bisschen das Glück des Tüchtigen, das uns auf das Podium gebracht hat."

Attacke auf Verstappen realistisch?

Am Ende des Rennens wurde Hadjar zudem von den Fans zum Fahrer des Tages gewählt. Doch eine Frage bleibt: Hätte er Max Verstappen angreifen dürfen? Denn zwischenzeitlich kam der Franzose dem Niederländer auffällig nahe.

"Wenn er die Pace gehabt hätte, dann hätte er attackiert", so Bayer. Dr. Helmut Marko stimmt zu, auch wenn er während des Rennens keinen Gedanken an ein solches Szenario verlieren wollte: "Wir hätten glaube ich nicht eingegriffen. Solange es fair und ohne Kollisionen abgegangen wäre."

Red Bull Team-Chef Laurent Mekies bestätigt einen möglichen Fight zwischen Verstappen und Hadjar, findet jedoch noch drastischere Worte: "Wenn es ihm nicht erlaubt wäre, wäre es illegal. Und ich erinnere daran, dass wir im letzten Rennen in Budapest hinter den Racing Bulls ins Ziel gekommen sind."

Und Marko hatte weitere schmeichelnde Worte für den Formel-1-Rookie übrig: "Er ist positiv, sucht nie die Schuld beim Auto, sondern wenn was ist, dann sagt er, sorry, das war ich. Also ein sehr ambitionierter, ehrlicher, aber schneller junger Mann."

Mit einem derart souveränen Auftritt kommt zwangsweise die Frage auf, wann wir Hadjar im Red Bull sehen? "Ich bin für alles bereit", so der frisch gebackene Drittplatzierte bei Sky UK.

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