WEC-Serienchef: Le-Mans-Terminkollision ist „kein Zufall“

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WEC-Serienchef: Le-Mans-Terminkollision ist „kein Zufall“
Pablo Elizalde
Autor: Pablo Elizalde
Übersetzung: Stefan Ehlen
16.10.2015, 10:15

WEC-Serienchef Gerard Neveu glaubt nicht daran, dass die 24 Stunden von Le Mans 2016 und der neue Formel-1-Grand-Prix in Aserbaidschan zufällig am gleichen Wochenende ausgetragen werden.

LMP1-Podium: Klassen- und Gesamtsieger, Porsche Team: Nico Hülkenberg, Nick Tandy, Earl Bamber
WEC-Geschäftsführer Gérard Neveu
3. Platz in der Kategorie

„Das kann kein Zufall sein“, sagt Neveu bei Autosport. „Vielmehr ist es eine Attacke gegen uns und das 24-Stunden-Rennen.“

Er sei „enttäuscht“, dass die Verantwortlichen nicht eingeschritten seien. „Der Automobil-Weltverband sollte uns besser schützen“, meint Neveu.

„Es ist doch schade. Denn diese Entscheidung bestraft die Fans. Wir können 2016 weder Nico Hülkenberg noch andere Formel-1-Fahrer bei uns im Starterfeld haben. Diese schöne Chance für die Fans gibt es also nicht.“

Der deutsche Rennfahrer Hülkenberg, Stammpilot bei Force India in der Formel 1, hatte 2015 das 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Porsche bestritten und auf Anhieb gewonnen.

Aufgrund der Terminkollision 2016 hat er bereits ausgeschlossen, erneut am berühmten Langstrecken-Rennen teilnehmen zu können.

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