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Wegen Corona-Virus: McLaren verschärft Sicherheitsmaßnahmen
Um sich vor dem Corona-Virus zu schützen, verwehrt McLaren allen, die sich binnen der letzten 14 Tage in China aufgehalten haben, einem Bericht zufolge den Zutritt
Juliane Ziegengeist
Bearbeitet: 23.02.2020, 14:20
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Nicht nur die Formel 1 nimmt die Gefahr durch das seit Wochen grassierende Corona-Virus ernst und hat das für den 19. April geplante Rennen in China auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch die Teams haben Sicherheitsvorkehrungen getroffen.
So hat McLaren einem Bericht der "Sun" zufolge jedem, der sich in den vergangenen 14 Tagen in China aufgehalten hat, den Zutritt zu seinen Räumlichkeiten beim jüngsten Formel-1-Test in Barcelona bis auf Weiteres verwehrt, darunter auch Journalisten. Diesen Sachverhalt bestätigte der Rennstall gegenüber 'Motorsport-Total.com'.
"Die McLaren Group hat eine Richtlinie herausgegeben, in der Beschränkungen und Bedingungen festgelegt sind, die wir für vernünftig halten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, Auftragnehmer und Kunden zu schützen und unseren Betrieb zu sichern", zitiert die "Sun" einen McLaren-Sprecher.
Dabei habe man sich an der aktuellen Bedrohung und den Richtlinien der britischen Regierung sowie der Weltgesundheitsorganisation orientiert. "Zu diesen Maßnahmen gehört, dass jeder, der in den letzten 14 Tagen aus China angereist ist, bis zu 14 Tage lang kein von der McLaren-Gruppe betriebenes Gebäude oder keine Anlage betreten darf."
Sollte sich an der Ausgangslage etwas ändern, will man darauf reagieren: "Wir beobachten die Situation weiterhin genau und werden unsere Politik bei veränderten Umständen überarbeiten, während wir mit der Formel 1 und der FIA zusammenarbeiten."
Ein betroffener Journalist namens Frankie Mao, der von Schanghai nach Barcelona zum Formel-1-Test reiste, zeigt Verständnis. "Ich gebe nicht dem Team die Schuld, das nur seine Anweisungen befolgt", sagt er der "Sun". Auch die Absage des China-GPs befürwortet er: "Angesichts der Situation in China ist es besser, das Rennen zu verschieben."
Mit Bildmaterial von Motorsport Images.
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