Wegen Formel-1-Regeländerungen: Mehr Trainingszeit in Miami
FT1 in Miami wird von 60 auf 90 Minuten ausgeweitet - Hintergrund sind die Regeländerungen, die die Formel 1 erst in dieser Woche beschlossen hat
In Miami wird es mehr Trainingszeit für alle Fahrer und Teams geben
Foto: LAT Images
Teams und Fahrer bekommen beim anstehenden Großen Preis von Miami mehr Trainingszeit. Das erste Freie Training, das ursprünglich um 12:30 Uhr Ortszeit beginnen sollte, wird nun bereits um 12:00 Uhr gestartet. Damit verlängert sich die Zeit der Session von 60 auf 90 Minuten.
Hintergrund der Anpassung sind die Regeländerungen, die die Formel 1 in dieser Woche bekanntgegeben hat. Teams und Fahrer haben durch den neuen Zeitplan eine halbe Stunde mehr, um sich mit den Änderungen vertraut zu machen.
Weil es sich bei Miami um ein Sprint-Wochenende handelt, gibt es am Freitag lediglich ein Training, bevor es später am Tag direkt in die Qualifikation für den Sprint geht. Deswegen hat man sich darauf verständigt, die Dauer von FT1 einmalig um 30 Minuten zu verlängern.
Für Fans in Europa beginnt das erste Training damit bereits um 18:00 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 18:30 Uhr MESZ. Am weiteren Formel-1-Zeitplan des Wochenendes verändert sich nichts, das Sprint-Qualifying startet anschließend ganz regulär um 22:30 Uhr MESZ.
Auch die weiteren Sessions am Samstag (Sprint um 18:00 Uhr und Qualifying für den Grand Prix um 22:00 Uhr MESZ) und Sonntag (Rennen um 22:00 Uhr MESZ) bleiben davon unberührt.
Dafür ist die Formel 2, die in Miami ebenfalls am Start ist, von der Anpassung betroffen. Dort stand am Freitag eigentlich bereits um 10:00 Uhr Ortszeit das Training auf dem Plan. Wegen der Formel-1-Verschiebung muss auch diese Session um eine halbe Stunde auf 09:30 Uhr nach vorne gezogen werden.
Die Formel 1 hat in dieser Woche gleich mehrere Regeländerungen beschlossen, die bereits ab dem Miami-Wochenende greifen. Unter anderem wird die maximal erlaubte Rekuperation von 8 auf 7 MJ reduziert, und die Spitzenleistung des Superclips wird von 250 auf 350 kW erhöht.
Die Formel 1 erhofft sich von diesen Anpassungen, dass die Fahrer im Qualifying wieder mehr ans Limit gehen können. Auch für das Rennen wurden einige Änderungen beschlossen, unter anderem wird die MGU-K-Leistung in einigen Streckenabschnitten auf 250 kW begrenzt.
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