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Weggang von Wheatley kam "nicht überraschend" für Audi-Fahrer

Der Rückzug von Jonathan Wheatley kam plötzlich - intern aber offenbar nicht unerwartet: Gabriel Bortoleto gibt Einblicke in turbulente Tage

Weggang von Wheatley kam "nicht überraschend" für Audi-Fahrer

Der bisherige Audi-Teamchef Jonathan Wheatley in Shanghai 2026

Foto: LAT Images

Nur wenige Tage nach dem Rückzug von Teamchef Jonathan Wheatley hat Audi-Fahrer Gabriel Bortoleto erklärt, dieser Schritt sei für ihn selbst "nicht überraschend" gekommen. "Bei solchen Themen haben wir im Team eine klare Linie. Aber ich will nicht lügen: Es ging alles sehr schnell", sagte Bortoleto vor dem Grand Prix von Japan 2026 in Suzuka (alle Einheiten hier im Formel-1-Liveticker verfolgen!).

Er habe "in etwa zur gleichen Zeit" wie die Öffentlichkeit von Wheatleys Abschied erfahren. Audi hatte am Freitag (20. März 2026) eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben.

"Ich glaube, nach China ist alles extrem schnell passiert", sagte Bortoleto. "Die Ereignisse haben sich überschlagen. Ein genaues Datum kann ich nicht nennen, aber es passierte irgendwann zwischen China und Japan."

Bortoleto will die Hintergründe nicht kommentieren

Sehr viel mehr könne er nicht sagen über den Weggang von Wheatley nach nur zwei Rennwochenenden mit Audi. "Ich habe nur kurz nach der Bekanntgabe mit ihm gesprochen und auch nicht viel", sagte Bortoleto.

"Wie er selbst öffentlich gemacht hat, konnte er sich wegen persönlicher Probleme nicht vollständig dem Projekt widmen - Dinge, auf die ich natürlich nicht im Detail eingegangen bin in unserem Gespräch. Was genau dahintersteckt, ist seine Sache. Dabei belasse ich es."

Bortoleto schätzte Wheatley als Audi-Teamchef

Die Zeit mit Wheatley als Audi-Teamchef möchte Bortoleto jedoch nicht missen: "Jonathan war ein guter Teamchef, und die Leute im Team mochten ihn. Er hat hier sehr gute Arbeit geleistet, was die Strukturen angeht. Es war gut, solange es dauerte."

Persönlich habe er Wheatley ebenfalls einiges zu verdanken, sagte Bortoleto: "Jonathan hat sehr positiv über mich gesprochen. Dafür bin ich dankbar. Ich habe auch neben der Strecke eine gute Zeit mit ihm verbracht und einiges gelernt."

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