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Foto: LAT

Max Verstappen fährt in seinem mittlerweile elften Jahr für Red Bull, Lewis Hamilton war zwölf Jahre lang bei Mercedes. In der modernen Formel 1 ist es ein Trend, dass Fahrer mit immer längeren Verträgen ausgestattet werden und teilweise ganze Karrieren bei einem Team verbringen.

So ist es wenig überraschend, dass Charles Leclerc mittlerweile die zweitmeisten Grands Prix für Ferrari bestritten hat - nur hinter Michael Schumacher.

Doch es gibt auch die Fahrer am anderen Ende des Spektrums: die, die sich nicht nur einem Team verschrieben haben, sondern im Grunde bei fast allen Teams einmal angeklopft haben. Für Sergio Perez ist Cadillac etwa mittlerweile sein sechstes Team in der Formel 1.

In unserer Fotostrecke wollen wir uns einmal die Fahrer der modernen Formel 1 anschauen, die bei den meisten Teams ein Rennen absolviert haben. Als modern gilt für uns in diesem Fall, dass der Fahrer mindestens ein Rennen in diesem Jahrtausend gefahren haben muss - seine Teams vor 2000 zählen aber für die Wertung mit.

Doch wie immer ist das mit der Statistik in der Formel 1 so eine Sache - und bei keinem wird das so deutlich wie etwa bei Jenson Button. Der Ex-Weltmeister taucht mit sieben unterschiedlichen Teams weit vorne in der Liste auf, allerdings war der Brite nur an vier unterschiedlichen Standorten zugegen.

Williams und McLaren sind unstrittig, doch Button hat auch den Wechsel von Benetton zu Renault mitgemacht, die im Grunde aber der gleiche Grundrennstall geblieben sind. Und auch bei BAR, Honda und Brawn brauchte er sich keine neue Wohnung zu suchen, obwohl die Teams offiziell als unterschiedliche zählen.

Interessant ist auch der Fall von Jos Verstappen, der in acht Saisons in der Formel 1 fuhr und dabei bei sieben unterschiedlichen Teams war - nur bei Arrows blieb er länger als ein Jahr. Im Grunde wurde der Niederländer im Mittel- und Hinterfeld herumgereicht: Mit Benetton, Simtek, Footwork, Tyrrell und Stewart fuhr er in den ersten fünf Jahren für fünf verschiedene Teams.

1999 fand er kein Cockpit, wäre aber beinahe als Ersatz für Damon Hill in den Jordan gestiegen, der schon seinen sofortigen Rücktritt aus der Formel 1 angekündigt hatte, sich aber in Silverstone doch noch einmal umentschied und die Saison zu Ende fuhr.

So wurde Arrows 2000 sein sechstes Team - auch wenn man natürlich argumentieren kann, dass es sich faktisch um eine Rückkehr handelte, da Footwork im Grunde nur ein Intermezzo im Bestehen des Arrows-Teams war. 2003 fuhr er dann noch für Minardi und hatte das Formel-1-Hinterfeld damit praktisch durchgespielt.

Doch das reicht nicht für Platz eins der Liste - natürlich auch wieder nur, wenn man stur nach dem offiziellen Team-Entry geht. Wer dabei ganz vorne steht, das erfahrt ihr in der Fotostrecke.

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