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Wende bei Aston Martin: Newey gibt auf, Jonathan Wheatley wird neuer Teamchef

Knalleffekt bei Aston Martin: Technik-Genie Adrian Newey gibt die Rolle als Teamchef wieder ab und wird von Jonathan Wheatley abgelöst, der Audi schon wieder verlässt

Aston-Martin-Knall: Jonathan Wheatley löst Adrian Newey als Teamchef ab!

Adrian Newey gibt seine Rolle als Aston-Martin-Teamchef wieder auf

Foto: LAT Images

Dramatische Wende bei Aston Martin: Nach Informationen von Motorsport.com Italien, einer Schwesterplattform von Motorsport-Total.com im Motorsport Network, wird Technik-Genie Adrian Newey seine Rolle als Teamchef schon nach wenigen Wochen abgeben, um sich wieder ausschließlich den technischen Aspekten zu widmen.

Noch überraschender ist allerdings der Name seines Nachfolgers: Jonathan Wheatley. Der aktuelle Audi-Teamchef, der seit Mai letzten Jahres an der Seite von CEO Mattia Binotto für das deutsche Team tätig ist, verlässt das Team schon nach zehn Monaten wieder und kehrt nach England zurück.

Der genaue Zeitpunkt des Wechsels ist bislang allerdings noch unklar und hängt offenbar von etwaigen Verpflichtungen aus seinem Audi-Vertrag ab. Die "neue" Heimat ist Wheatley allerdings bekannt: Der Hauptsitz von Aston Martin in Silverstone liegt nur 32 Kilometer vom Red-Bull-Hauptquartier entfernt, wo der Brite zwanzig Jahre seiner Karriere verbrachte.

Jonathan Wheatley hat mehr Macht bei Aston Martin

Eine Rückkehr zu seinen Wurzeln - und zugleich der Beginn einer besonders spannenden Herausforderung. Denn der erste Faktor, der diese Gelegenheit so attraktiv macht, ist der Zeitpunkt: Wheatley würde in einer äußerst heiklen Phase für das Team einsteigen, die sich voraussichtlich allerdings nicht noch verschlimmern wird.

Bei Audi genoss der Brite ein gewisses Maß an Autonomie und berichtete direkt an den Vorstand. Die Zusammenarbeit mit Binotto verlieh ihm jedoch nicht alle Befugnisse, die traditionell mit der Rolle des Teamchefs verbunden sind. Bei Aston Martin dürfte ihm hingegen ein deutlich größerer Handlungsspielraum offenstehen.

Seine Ankunft wurde möglicherweise auch von Newey befürwortet, wenn nicht gar angeregt. Die beiden arbeiteten zwanzig Jahre lang bei Red Bull zusammen, und es wäre nicht überraschend, wenn sich das Technik-Genie bei Lawrence Stroll persönlich dafür eingesetzt hätte, Wheatley zu Aston Martin zu holen.

Newey bereitet sich nun darauf vor, seine Amtszeit als Teamchef weniger als vier Monate nach seiner Ernennung wieder zu beenden. Er trat diese Rolle in einem ohnehin schon komplexen Umfeld an, das durch eine Krise, die weit von den ursprünglichen Erwartungen entfernt war, noch erschwert wurde.

Eine Situation, in der ein Teil der Verantwortung unweigerlich auf die oberste Führungsebene des Teams fällt. Letztendlich bleibt abzuwarten, welche Folgen diese Entscheidung auch auf Formel-1-Neueinsteiger Audi hätte, die nun schon nach zwei Rennen auf der Suche nach einem neuen Teamchef sind ...

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