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Wenn's ganz bitter wird: Die letzten Doppelausfälle aller Formel-1-Teams

Williams und die Racing Bulls konnten in Spielberg und Silverstone vorzeitig Feierabend machen: Wann hatte jedes Team seinen letzten Doppelausfall?

Wenn's ganz bitter wird: Die letzten Doppelausfälle aller Formel-1-Teams

Spanien 2016: Eines der bittersten Doppelaus für Mercedes - aber nicht das letzte

Foto: LAT Images

Was ist für ein Formel-1-Team bitterer als ein Ausfall bei einem Rennen? Richtig, zwei Ausfälle bei einem Rennen. Es ist immer eine besondere Schmach für einen Rennstall, wenn man bereits vor Rennende zusammenpacken und den Kommandostand verlassen kann, während die Konkurrenz noch um den Sieg und um Punkte fährt.

Doch dieses Schicksal mussten alle Teams schon einmal erleiden. In dieser Saison traf es bereits die Racing Bulls und Williams - und das bei den vergangenen beiden Grands Prix.

Im verregneten Silverstone erlebten die Rookies der Racing Bulls eine schwierige Zeit. Isack Hadjar konnte in der Gischt hinter Andrea Kimi Antonelli nichts mehr sehen und knallte dem Mercedes-Piloten vor der Copse-Kurve ins Heck. Der Franzose drehte sich in die Streckenbegrenzung und schied aus.

Sein Teamkollege Liam Lawson war zu diesem Zeitpunkt längst draußen: Ihn hatte es bereits in der ersten Runde erwischt, als er in eine Kollision mit Esteban Ocon (Haas) verwickelt wurde, der zwischen Lawson und Yuki Tsunoda ins Sandwich genommen wurde.

Williams hatte eine Woche zuvor in Spielberg ebenfalls kein Glück: Carlos Sainz konnte das Rennen nicht einmal in Angriff nehmen, weil er zu Beginn der Einführungsrunde nicht vom Fleck kam und dann die Bremsen an seinem FW47 zu brennen begannen.

Teamkollege Alexander Albon kam nur wenige Runden weiter, bevor er seinen Boliden mit einem Motorenproblem vorzeitig abstellen musste - zum dritten Mal in Folge.

In unserer Fotostrecke wollen wir uns mal anschauen, wann jedes der aktuellen Formel-1-Teams den letzten Doppelausfall hinnehmen musste. Dabei haben wir alle Rennen gewertet, in denen beide Fahrer nicht die Zielflagge gesehen haben - auch wenn sie vielleicht in die Wertung gekommen waren.

Denn wer 90 Prozent der Renndistanz absolviert hat, der kommt offiziell in die Wertung. Wenn man aber beide Fahrzeuge - wie Red Bull in Bahrain 2022 - in den letzten drei Runden mit einem technischen Defekt verliert, dann nützt einem das auch wenig.

Doppelte Defekte sind in dieser Fotostrecke dabei genauso vertreten wie teaminterne Kollisionen - etwas, das wohl für einen Teamchef noch schlimmer sein dürfte als der Doppelausfall an sich.

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