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Weshalb der Force India VJM10 eine "Höckernase" hat

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Weshalb der Force India VJM10 eine
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen , German Editor
Co-Autor: Jonathan Noble
22.02.2017, 18:12

Der neue Force India VJM10 für die Formel-1-Saison 2017 weist einen markanten Knick in seiner Frontpartie auf. Aber weshalb hat das Fahrzeug eine "Höckernase"?

Sergio Perez und Esteban Ocon mit dem Force India VJM10
Force India VJM10
Force India VJM10
Force India VJM10
Force India VJM10
Force India VJM10: Frontpartie

Technikchef Andrew Green erklärte am Rande der offiziellen Vorstellung des Fahrzeugs in Silverstone, dies gehe auf eine spezielle Designphilosophie seines Teams zurück.

"Wir wollten die neuen Regeln speziell bei der Vorderrad-Aufhängung ausnutzen und die mechanische Leistung der Aufhängung optimieren. Denn das bringt viel Positives mit sich."

"Es bedeutet aber auch, dass wir die Nase nicht so an das Chassis anbauen können, wie wir das gern tun würden. Das liegt daran, wie die Regeln [für diesen Bereich des Fahrzeugs] formuliert sind", meint Green.

Es gäbe just am Anknüpfungspunkt zwischen Nase und Chassis einen definierten Bereich, den es beim Fahrzeugdesign zu respektieren gelte.

Soll heißen: Force India kommt um den "Höcker" nicht herum, wenn es seine Vorderachsen-Entwicklung nutzen will, weil eine "schöne" Lösung laut Reglement an dieser Stelle nicht umsetzbar ist. Dafür sitzt das Aufhängungsgestänge in der neuen Konfiguration zu hoch.

"Deshalb haben wir jetzt leider eine 'Stirnfläche', wie wir es nennen", sagt Green. Deren nicht nur optischer Nachteil wird jedoch durch den Vorteil der neuen Aufhängung aufgehoben.

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Event Präsentation: Force India VJM10
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Urheber Stefan Ehlen
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