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Wettbieten der Mediengiganten? Formel 1 erwartet größeren Profit

Weil die Mediengiganten wie Amazon und Hulu weiter auf den Sportrechtemarkt drängen könnten, erwartet die Formel 1 große Gewinne durch die Rechtevergabe

Wettbieten der Mediengiganten? Formel 1 erwartet größeren Profit

Die Formel 1 könnte einer rosigen Zukunft entgegenblicken, wenn Medienunternehmen wie Amazon oder Hulu, das von Comcast und Walt Disney gehalten wird, auf den Sportrechtemarkt aktiv werden. Liberty-Media-Geschäftsführer Greg Maffei erwartet ein Wettbieten, das die Preise für die Übertragungsrechte in die Höhe schießen lassen könnte.

Die Formel 1 hat bereits eine Verbindung zu Amazon und dessen Lösungen im Internet. Sollte sich das Unternehmen entschließen, gegen die aktuellen Formel-1-Sender zu bieten, könnten die Preise für die TV-Rechte durch die Decke gehen.

Maffei sagt: "Wir sind nicht von einem einzelnen Deal abhängig. Es gibt einige die größer sind als andere. Aufgrund des erhöhten Interesses an dem Sport, ist der Hebel viel größer geworden. Doch neben dem erhöhten Interesse ist Konkurrenz der beste Weg, um die besten Deals für die Übertragungen zu bekommen."

Je mehr desto besser

Liberty Media stellt eine einfache Rechnung auf: Je mehr Bieter es um die TV-Rechte gibt, desto einfacher lassen sie sich gegeneinander ausspielen. "Langfristig gesehen ist es für das Geschäft gut, wenn neue, größere digitale Unternehmen in den Sport einsteigen und mitbieten", so Maffei. "Das wäre für uns sehr positiv."

Wenn der Sport jedoch in allen Ländern hinter einer Paywall versteckt werden würde, gibt es auch Risiken. Die Profite aus Pay-TV-Verträgen sind zwar größer, aber es ist dann für die Formel 1 schwieriger, Sponsoren ans Land zu ziehen. Logisch, denn die Reichweite ist bei Pay-TV-Sendern in Regel niedriger als bei frei empfangbaren Kanälen.

Die Formel 1 finanziert sich durch drei große Säulen, erklärt Maffei. Es gibt die Übertragung, die Sponsoren und die Promoter. Zwischen diesen drei Säulen gibt es nicht nur Harmonie, sondern auch Spannungen, denn es gibt Konflikte, wenn alle ihre Interessen durchsetzen wollen. Maffei erklärt: "Wenn wir ins Free-TV gehen, würden wir die Sponsorengelder erhöhen können, weil mehr Menschen zuschauen."

Balance ist wichtig

"Wenn wir überall ins Pay-TV wechseln, würden wir mehr Geld mit den TV-Rechten machen, aber unsere Sponsoreneinnahmen würden sinken", so der Liberty-Media-Strippenzieher. Mit F1 TV hat die Königsklasse sogar noch ein "Over the Top"-Produkt, dass sich in bares Geld ummünzen lässt. Jedoch können die Rennen auch woanders verfolgt werden, weshalb es für die Formel 1 schwierig ist, dem Zuschauer über F1 TV einen Mehrwert zu schaffen.

Deshalb sieht die Formel 1 diese Plattform auch nicht als eigene Säule an. Maffei sagt: "Es ist eher ein Extra für die sehr leidenschaftlichen Fans und für uns ein Weg, sie noch enger zu binden." Aber auch abseits von F1 TV will die Formel 1 laut Maffei mehr tun, um die Fans an das Produkt zu binden, auch wenn diese für den Service nicht direkt mehr Geld zahlen müssen.

Mit Bildmaterial von Sutton.

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Urheber André Wiegold