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Wichtige Kämpfe nicht gezeigt: TV-Regie "macht keine gute Arbeit"

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Wichtige Kämpfe nicht gezeigt: TV-Regie "macht keine gute Arbeit"
Autor:
Co-Autor: Jack Cozens
22.12.2019, 17:00

Sergio Perez muss sich der Kritik von Carlos Sainz anschließen, nachdem die TV-Regie zwei wichtige Duelle in der letzten Runde von Abu Dhabi verpasst hat

Nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi steht die TV-Regie der Formel 1 wieder in der Kritik. Dass entscheidende Überholmanöver in der letzten Runde nicht gezeigt wurden, stößt Sergio Perez sauer auf. Für ihn machen die TV-Direktoren "keine gute Arbeit", wie er sagt. Auch Carlos Sainz hatte sich in der Vergangenheit immer wieder beschwert, dass er zu wenig im Bild sei.

Ausgerechnet diese beiden Fahrer betraf es auch in Abu Dhabi wieder. Perez überholte Lando Norris in der letzten Runde, wodurch er den Briten noch im Kampf um Rang zehn in der Gesamtwertung abfangen konnte. Auch Sainz setzte das entscheidende Manöver in der letzten Runde und schnappte sich so noch Rang sechs von Pierre Gasly.

Beide Szenen wurden jedoch nicht gezeigt, weil Rennsieger Lewis Hamilton seine letzte Runde fuhr. Für Perez ist der Kampf im Mittelfeld deutlich spektakulärer als an der Spitze. "Es ist fantastisch. Das Problem ist, dass sie es nicht im TV zeigen", sagt er. "Die TV-Direktoren machen keine gute Arbeit." Dabei sei es genau so etwas, was er als Fan würde sehen wollen.

Ähnlich geht es Sainz, der aber nicht mehr überrascht ist: "Ich wurde schon früher enttäuscht", winkt er ab. "Ich werde nicht viel dazu sagen, aber alle haben im Vorfeld das ganze Wochenende lang über den Kampf um Platz sechs geredet - und dann geht es um die letzte Runde. Es war eine der letzten Kurven - und trotzdem zeigen sie es nicht im TV", ärgert er sich.

"Das ist natürlich sehr seltsam, dass alle diesen Kampf um Platz sechs hypen, es am Ende aber niemand im TV zeigt", wundert sich der McLaren-Pilot.

Haas-Teamchef Günther Steiner kann sich dieser Ansicht anschließen. Er würde sich wünschen, dass die TV-Regie das Mittelfeld stärker beachten würde. "An der Spitze passiert eh nicht viel, und man muss den Zuschauern auch das Gesamtbild zeigen", sagt er. "Es wäre schön, wenn sie mehr aus unserer Perspektive zeigen würden."

Weitere Co-Autoren: Jonathan Noble. Mit Bildmaterial von LAT.

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