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Wie Alpine "so schnell wie möglich" zum WM-Titelkandidaten werden will

Alpine hat große Pläne: Pierre Gasly meint, dass sein Team "so schnell wie möglich" zu einem Titelkandidaten in der Formel 1 werden möchte - Wie das funktionieren soll

Wie Alpine "so schnell wie möglich" zum WM-Titelkandidaten werden will

Pierre Gasly hofft darauf, mit Alpine zum Titelkandidaten aufzusteigen

Foto: Sutton Images

Alpine hat in dieser Saison bisher einen insgesamt soliden Eindruck hinterlassen: Sowohl Pierre Gasly als auch Teamkollege Franco Colapinto sammelten in den ersten acht Rennen regelmäßig Punkte, sodass der Rennstall in der Konstrukteurs-WM mittlerweile auf dem fünften Platz zu finden ist.

Zwar war das Wochenende in Österreich ein kleiner Rückschlag, weil das Team zum ersten Mal in diesem Jahr komplett ohne Zähler abreisen musste, doch die Zielsetzung bleibt weiterhin unverändert: Alpine möchte sich konsequent zum Titelkandidaten hocharbeiten - und zwar je früher, desto besser!

"Ich denke, der Zeitrahmen ist für uns alle im Team derselbe: so schnell wie möglich", sagte Gasly am Donnerstag vor dem Großen Preis von Österreich, bremste dabei jedoch zugleich die Erwartungen deutlich: "Flavio Briatore ist lange genug dabei, um zu wissen, dass das nicht über Nacht passiert."

"Wir alle wünschen uns, dass es so wäre, aber die Realität ist sehr anders. Das Ziel war definitiv, in der oberen Mitte des Feldes zu sein und sich langsam den Autos vor uns zu nähern", erinnert der Franzose an das Saisonziel von Alpine. "Darauf müssen wir uns kurzfristig konzentrieren."

Pierre Gasly: Alpine hat noch "einen langen Weg"

"Ich glaube vollständig an Flavios Masterplan und an das, was wir umsetzen müssen", so Gasly, der betont, dass Alpine "seit letztem Jahr viele Schritte in die richtige Richtung gemacht" habe. Damit man allerdings "so schnell wie möglich" zum Titelkandidaten wird, reicht das noch nicht aus.

"Realistisch gesehen müssen wir uns anschauen, was wir kurzfristig jetzt verbessern können und unsere Stärken und Schwächen als Team kennen und wie viel Zeit wir haben, um alle Teile zusammenzufügen. Es gibt noch einen langen Weg, bis wir das erreichen, was wir in der Formel 1 mit Alpine erreichen wollen. Ich hoffe wirklich, dass wir das schaffen können."

Die Stimmung innerhalb des Teams scheint jedenfalls positiv, zumal der Franzose von Flavio Briatore erst kürzlich als "einer der sechs besten Fahrer" gelobt wurde. "Es ist schön, das von Flavio zu hören", gibt Gasly zu. "Ich bin lange genug hier, um zu wissen, dass ich mich auf meine eigene Arbeit konzentrieren muss."

"Ich versuche jedes Mal, wenn ich im Auto bin, der Beste zu sein, der ich sein kann. Manchmal bedeutet das Beste, das ich erreichen kann, Platz 15 im letzten Jahr. Das heißt nicht, dass ich ein schlechter Fahrer bin. Manchmal hat man ein Auto, das es einem erlaubt, in den Top 5 zu landen, zu gewinnen oder in den Top 10 zu sein."

Gasly will "den Zug vor sich etwas mehr einholen"

"Man muss einfach das Maximum herausholen. Ich denke, ich performe gut", sagt Gasly selbstbewusst, gibt allerdings auch zu, dass er noch besser werden kann. "Daran arbeite ich jeden Tag. Ich denke immer noch, dass ich stärkere Leistungen bringen kann als die, die ich aktuell bringe. Daran muss ich arbeiten."

Die Richtung stimmt allerdings weiterhin. "Das Team hat bisher gute Arbeit geleistet, was die Zuverlässigkeit betrifft", lobt der 30-Jährige. "Sie waren bisher wirklich fehlerfrei. Ich denke, die Performance des Autos, die wir seit Saisonbeginn gesehen haben, zeigt, dass wir praktisch jedes Wochenende konstant um Punkte kämpfen können."

"Das Mittelfeld schwankt, es ist von Wochenende zu Wochenende und von Strecke zu Strecke unterschiedlich. Manchmal waren wir zu Saisonbeginn etwas näher an den Top 4. Jetzt sind wir etwas zurückgefallen", sagt der Alpine-Pilot, der in der Fahrer-WM aktuell auf dem neunten Platz liegt.

"Die letzten paar Wochenenden waren etwas komplizierter, aber wir sind immer noch da und sehr konstant gewesen." Damit ist Gasly zwar zufrieden, andererseits "würde ich gerne sehen, dass wir den Zug vor uns etwas mehr einholen, und hoffentlich werden wir das in den kommenden Wochenenden schaffen."

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