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Startplatzstrafe: Ferrari-Ergebnis nochmal schlechter ausgefallen!

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Startplatzstrafe: Ferrari-Ergebnis nochmal schlechter ausgefallen!
Autor:
11.07.2020, 18:02

Sebastian Vettel nur Zehnter, Charles Leclerc gar nicht dabei in Q3: So erklären die Ferrari-Fahrer ihr schwaches Abschneiden im Steiermark-Qualifying

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc verliert drei Positionen in der Startaufstellung zum Steiermark-Grand-Prix 2020 in Spielberg. Das haben die Sportkommissare entschieden. Begründung: Leclerc hatte im Qualifying AlphaTauri-Mann Daniil Kwjat aufgehalten. Und die Strafe macht einen schwachen Ferrari-Tag noch schlimmer.

Hier die aktuelle Strafpunkte-Übersicht abrufen!

"Ich dachte, wir könnten [im Regen] einen Unterschied machen", sagt Sebastian Vettel. Für ihn und Ferrari blieb es im Qualifying aber bei dieser Hoffnung – und sie erfüllte sich nicht. Denn Vettel kam nicht über Platz zehn in der Startaufstellung zum zweiten Formel-1-Saisonrennen hinaus.

Noch schlimmer erwischte es Leclerc, der sich erst zum zweiten Mal überhaupt in seiner Ferrari-Karriere nicht in den Top 10 klassierte. Ihm fehlten in Q2 auf Platz elf nur 0,083 Sekunden zum Weiterkommen. Durch die Strafe wird daraus Platz 14.

Der Rückstand auf die Spitze ist gewaltig: Vettel landete im abschließenden Segment mit 2,378 Sekunden Abstand auf Pole-Mann Lewis Hamilton abgeschlagen ganz hinten, fast vier Zehntel hinter Renault-Fahrer Daniel Ricciardo auf Platz neun.

Vettel erklärt die Ferrari-Defizite

"Ich denke, man hat gesehen, dass wir uns in allen drei Sessions unheimlich schwergetan haben", sagt Vettel in einer ersten Stellungnahme. "Ich glaube, unser Auto war nicht gut für Regen abgestimmt. Es war unheimlich schwierig, die Reifen zum Arbeiten zu bekommen. Unterm Strich waren wir nicht schnell genug."

So sieht es auch Leclerc, der meint: "Das Hauptproblem war einfach, dass wir nicht schnell genug waren. Wir konnten nicht viel machen. Wir sind im Moment einfach zu langsam und müssen daran arbeiten."

Dabei hatte Leclerc bereits etwas gewagt: Er hatte sich bewusst für eine alternative Abstimmung seines SF1000 entschieden, um etwas anders zu machen als am vergangenen Wochenende auf dem Red-Bull-Ring.

Leclerc hat etwas ausprobiert

"Ich habe an der Vorderachse ein aggressiveres Set-up ausprobiert", erklärt Leclerc. "Im Trockenen war es gut, aber schwieriger im Nassen. Vielleicht wird [das Auto] damit vorhersehbarer im Rennen. Dann könnte es besser laufen. Ich glaube jedenfalls, wir haben die richtige Wahl getroffen."

Fotostrecke
Liste

Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
1/10

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
2/10

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11 EQ Performance and Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Lewis Hamilton, Mercedes F1 W11 EQ Performance and Charles Leclerc, Ferrari SF1000
3/10

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
4/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
5/10

Foto: Steven Tee / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
6/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
7/10

Foto: Glenn Dunbar / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000, leads Antonio Giovinazzi, Alfa Romeo Racing C39

Charles Leclerc, Ferrari SF1000, leads Antonio Giovinazzi, Alfa Romeo Racing C39
8/10

Foto: Charles Coates / Motorsport Images

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000

Sebastian Vettel, Ferrari SF1000
9/10

Foto: Mark Sutton / Motorsport Images

Charles Leclerc, Ferrari SF1000

Charles Leclerc, Ferrari SF1000
10/10

Foto: Andy Hone / Motorsport Images

Im Nassen lag Ferrari offensichtlich daneben, wie Vettel bestätigt: "Wir sind heute ein bisschen viel aufgeschwommen und haben uns unheimlich schwergetan, Grip zu finden." Er selbst habe das Auto "ein paar Mal" außer Kontrolle verloren, meint er im 'ORF'.

Ganz am Ende habe er dann bewusst etwas riskiert und sei in Kurve 8 beinahe abgeflogen. "Wahrscheinlich", so resümiert Vettel, "habe ich eine Pfütze erwischt und dann ging's ab. Zumindest musste ich es versuchen."

Vettels Risiko macht sich nicht bezahlt

"Ich war schon ein bisschen hinten auf der Runde, deswegen war's den Versuch wert, aber insgesamt hätte es nicht die Welt für uns verändert. In den Bedingungen waren wir heute einfach nicht gut genug."

Tatsächlich hatte Ferrari schon in Q1 keine gute Figur abgegeben und war mit über zwei Sekunden Rückstand nur auf den Positionen elf (Vettel) und 13 (Leclerc) in die nächste Runde eingezogen, und dann war bekanntlich bereits Endstation für Leclerc.

Letzterer schiebt sein Ausscheiden im zweiten Segment auch auf das Wetter: "Als wir auf den zweiten [Reifen-] Satz gegangen waren, kam der Regen [zurück]. Sehr schade", so der Ferrari-Fahrer. Die Leistung des Fahrzeugs habe einfach nicht ausgereicht.

Wenig Optimismus bei Ferrari

Um die Aussichten von Ferrari im Rennen und im weiteren Verlauf der Saison 2020 ist es nicht wesentlich besser bestellt. Zumindest klingen die Fahrer nicht sehr optimistisch, wenn sie darauf angesprochen werden.

"Natürlich ist der Anspruch, dass wir weiter vorne sind, aber jetzt ist es so", sagt Vettel. "Da müssen wir ins Gras beißen und versuchen, alles rauszuholen."

Auto unfahrbar? Nicht so ganz ...

"Natürlich hoffen wir, dass der nächste Schritt uns weiter nach vorne bringt. Man kann aber halt nicht innerhalb von einer Woche einen [Riesensprung] erwarten. Wir versuchen uns von Rennen zu Rennen zu steigern. Der Rest wird sich dann zeigen." Eine Saisonprognose sei "aus unserer Position heraus" nicht möglich.

Entschieden wehrt sich Leclerc indes gegen den Vorwurf, der SF1000 könnte ein glatter Fehlschlag sein, nachdem sich das Auto sowohl im Nassen als auch im Trockenen als nicht konkurrenzfähig erwiesen hat.

"Uns war klar, dass wir uns hier in einer schwierigen Situation wiederfinden würden. Es wäre jedoch wirklich zu viel, wenn jemand behauptet, das Auto sei unfahrbar. So weit würde ich nicht gehen", meint Leclerc und ergänzt: "Die Balance war nicht so schlecht, aber es liegt noch Arbeit vor uns."

Immerhin: Eine weitere Bestrafung blieb Leclerc erspart. Er war noch Gegenstand einer weiteren Untersuchung gewesen, nämlich über die mögliche Missachtung roter Flaggen. Hier aber sprachen ihn die Sportkommissare von ihrem Vorwurf frei.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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