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Wie man aus Millionen Formel-1-Bildern sein bestes aussucht

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30.03.2020, 07:25

Zwei Formel-1-Fotografen werden gefragt, welches ihrer Millionen Aufnahmen ihr Lieblingsbild ist - Jetzt den Dokumentarfilm "An Enduring Legacy" anschauen

Es muss schwierig sein, sich auf einen Favoriten festzulegen, wenn man einige der markantesten Momente der Formel-1-Geschichte mit seiner Kamera eingefangen hat. Bilder, die von Millionen von Fans in Magazinen, online und in Sozialen Netzwerken gesehen wurden.

Für einen Dokumentarfilm "An Enduring Legacy" haben wir zwei der legendärsten Fotografen aus der Formel 1 ins Rampenlicht gestellt und sie gefragt: Aus den Millionen an Bildern, die ihr von der Formel 1 gemacht habt, welches würdet ihr mit auf eine einsame Insel nehmen?

Michael Tee war schon beim ersten Formel-1-Rennen in Silverstone 1950 dabei und bis Mitte der 1980er aktiv. Sein Sohn Steven hat beim Großen Preis von San Marino 1984 begonnen und ist noch heute dabei. Zusammen haben sie jeden einzelnen Formel-1-Fahrer fotografiert, von großartigen Champions wie Fangio, Senna, Schumacher und Hamilton bis zu den Außenseitern, die nur ein oder zwei Rennen absolviert haben.

Die Technologie, die beide verwendet haben, war ziemlich unterschiedlich: Michael hat mit einer 35mm-Kamera und Filmrollen fotografiert, während Stevens Karriere den Übergang von Film zu den Ultra-High-Spec Digitalkameras von heute sah. Die grundsätzliche Kunst der Motorsport-Fotografie hat sich jedoch nicht geändert. Es geht darum, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und etwas Einzigartiges und Unverwechselbares zu bekommen, was sonst keiner hat.

"Die Kunst ist noch da, weil du trotzdem noch ein guter Fotograf sein musst", sagt Steven. "Du musst wissen, wo du hinmusst und wann du da sein musst. Du musst in der Lage sein, das Bild in deinem Kopf darzustellen, bevor du es machst. Der Prozess läuft heute aber schneller ab, denn mittlerweile siehst du, was du knipst, von daher wiederholst du weniger."

"Vieles davon ist der entscheidende Moment und du weißt nie, wann er kommt. Du musst einfach bereit sein und an einen Bereich der Strecke gehen - besonders während des Rennens -, an dem etwas passieren kann. Und dann musst du da sein, wenn es passiert."

Was sind nun die Lieblingsbilder der beiden Fotografen?

Juan Manuel Fangio

Das Bild von Juan Manuel Fangio in Rouen 1957 ist Michael Tees Lieblingsfoto

Foto: Motorsport Images

Michael Tee: "Ich denke, mein Lieblingsbild war das von Fangio in Rouen 1957, weil es nicht nur ein Auto bei 150 oder 160 Meilen pro Stunde war, wo das Heck rumkommt. Aber auf der linken Seite gibt es einen Hügel, der direkt hochschießt, und rechts ging es zehn Meter nach unten, weil die Straße in eine Hügellandschaft gebaut wurde."

"Das zu tun, in dem Wissen, dass man sein Leben lassen würde, wenn etwas schiefläuft und man nicht sehr, sehr viel Glück hat ... du bemerkst, dass es in diesem einen Moment nicht einfach eine Fähigkeit war. Es war purer Mut und der Glaube, dass du diese Fähigkeit hast."

Ayrton Senna

Steven Tees Wahl fällt auf Ayrton Senna in Estoril 1985

Foto: Motorsport Images

Steven Tee: "Die Leute fragen mich oft nach meinem Lieblingsfoto, aber nach 30 Jahren und Millionen an Bildern ist das schwer zu sagen. Aber wenn ich eines aussuchen müsste, wäre es vom Portugal-Grand-Prix 1985. Ayrton Senna hat seinen ersten Grand Prix im Regen gewonnen. Glücklicherweise konnte ich den Moment einfangen, als er in den Parc-Ferme-Bereich kam. Er ist halb aus dem Auto, Peter Warr (Teamchef von Lotus) schaut ihn begeistert an und im Hintergrund springen zwei Mechaniker auf und ab. Dieser Moment wird im Bild eingefangen."

Die komplette Dokumentation "An Enduring Legacy" kannst du hier ansehen.

Die Aufnahmen beider Fotografen und ihrer Kollegen von LAT sowie die Kollektionen von Rainer Schlegelmilch, Ercole Colombo, Giorgio Piola und das Archiv von Sutton Images sind alle Teil von Motorsport Images. Mit 26 Millionen Bildern ist es die größte weltweit und geht bis 1895 zurück. Es gibt Aufnahmen vom ersten Grand Prix der Geschichte in Frankreich 1906 und es zieht sich auch noch heute durch die Geschichte des Grand-Prix-Rennsports.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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