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Wie Max Verstappen den Formaufschwung von Red Bull erklärt

Urplötzlich steht Max Verstappen beim Großen Preis von Miami in der ersten Startreihe und spricht in der Pressekonferenz über die Fortschritte bei Red Bull

Wie Max Verstappen den Formaufschwung von Red Bull erklärt

Max Verstappen zeigt sich nach dem Qualifying in Miami äußerst zufrieden

Foto: Sutton Images

Max Verstappen begründet den Formaufschwung bei Red Bull mit einer Vielzahl von Verbesserungen. Gerade das Fahrgefühl und das Gesamtpaket helfen dem viermaligen Weltmeister, wodurch er sich im Qualifying zum Grand Prix von Miami in die erste Startreihe schieben konnte.

"Ich empfinde mehr Selbstvertrauen und fühle mich im Auto nicht mehr wie ein Beifahrer", erklärt der Niederländer in der Pressekonferenz nach dem Qualifying. " Das war gestern schon sehr offensichtlich."

Im Sprint-Rennen kam Verstappen nur ein paar Zehntel hinter George Russell ins Ziel. Zwar gelang dem Red-Bull-Fahrer nur dadurch ein fünfter Platz, da Kimi Antonelli sich eine Zeitstrafe eingefangen hatte, doch betonte der 28-Jährige nach dem Rennen den immensen Zeitverlust durch sein Duell mit Lewis Hamilton.

(K)ein Fremdkörper im eigenen Auto

"Ich konnte endlich anderen Autos hinterherfahren, ohne, dass die mir einfach wegziehen", fährt Verstappen fort. "Dann gab es noch ein paar kleine Änderungen für das Qualifying, die uns geholfen haben."

Später wurde der 71-malige Grand-Prix-Sieger nochmal gefragt, welche Bereiche man in Milton Keynes während der Zwangspause zwischen Suzuka und Miami explizit verbessert hat: "Ehrlich gesagt ist es alles", fasst Verstappen zusammen. "Vorher hat nichts wirklich funktioniert. Ich habe mich wie ein Fremdkörper im Auto gefühlt und hatte Untersteuern."

"Das Auto konnte mir ausbrechen. Von einer zur anderen Session fühlte es sich ganz anders an, obwohl wir keine Teile ausgetauscht hatten. Also haben wir seither viel verstanden."

"Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen, wenn es um das Verständnis von allem geht", betont der Red-Bull-Pilot zudem. "Aber das meiste haben wir verstanden."

Des Weiteren sagt Verstappen: "Ich kann endlich so fahren, wie ich fahren möchte. Meine Lenkbewegungen kommen an, und das hilft enorm."

Damit meint Verstappen nach unseren Informationen Updates für die Lenksäule. Diese hatte ihm schon bei den ersten Testfahrten in Barcelona Bauchschmerzen bereitet. Dank der Lösung für dieses Problem kann der Red-Bull-Pilot und Langstrecken-Enthusiast nun deutlich mehr attackieren.

"Hinzukommt das Energiemanagement. Alle lernen an jedem Wochenende dazu, genauso wie wir. Selbstverständlich tun wir das, wir sind ein völlig neuer Hersteller."

"Ich denke also, unsere Lernkurve steigt etwas mehr nach oben. Das Team macht einen wirklich guten Job und, lasst es mich so sagen, es wird jedes Mal besser und besser."

Die Konkurrenz in Form von Charles Leclerc ist zwar nicht völlig schockiert von der Rückkehr der roten Bullen, aber vorsichtig überrascht:

"Wir hatten eine Reaktion erwartet", so Leclerc in der Pressekonferenz. "Aber das war eine wirklich beeindruckende Reaktion. Nach diesem Rückstand bei den ersten Rennen in der ersten Reihe zu stehen ist wirklich speziell. Unser Job besteht darin, genau dasselbe zu tun und vor ihnen ins Ziel zu kommen."

Piastri antwortete hingegen auf die Frage, ob ihn die Pace von Red Bull überrascht hat:

"Ich würde sagen ja. Ich denke, Mercedes und Ferrari waren keine große Überraschung, vor allem Charles. Die haben dieses Wochenende sehr gut ausgesehen."

"Ich denke, Max da vorne zu sehen war irgendwo eine Überraschung. Das zeigt einfach, dass vieles aktuell recht willkürlich ist, je nachdem, wer es hinbekommt, und wer eben nicht. Wir gehören heute zu denen, die es nicht hinbekommen haben, und wenn du es nicht hinbekommst, ist es keine Frage von einer oder zwei Zehnteln, sondern von bis zu einer halben Sekunde."

"Die anderen haben seit gestern sicherlich etwas Zeit gefunden, und wir hatten eine etwas schwierigere Session."

Piastri steht mit seinem McLaren nur auf Startplatz sieben, während Leclerc hinter Verstappen auf Position drei an den Start gehen wird. Isack Hadjar war im Q3 rund eine Sekunde langsamer als Verstappen und startet den Großen Preis von Miami auf Position neun. Auf der Pole für den Sonntag steht WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli.

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