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Wie schnell ist ein Formel-1-Auto? Motorsport-Topspeeds im Vergleich!

Was für einen Topspeed erreicht ein Formel-1-Auto und wie schlagen sich andere Motorsport-Fahrzeuge im Vergleich zu einem Grand-Prix-Rennwagen?

Wie schnell ist ein Formel-1-Auto? Motorsport-Topspeeds im Vergleich!

Wie schnell ist ein Formel-1-Auto? Motorsport-Topspeeds im Vergleich!

Die schiere Geschwindigkeit ist eine Facette des Motorsports, die viele Menschen fasziniert. Und die Frage nach dem Topspeed, der höchsten Geschwindigkeit, ist wohl so alt wie das erste Automobil. Wie schnell aber wird ein Formel-1-Auto? Und wo steht es im Vergleich zu Motorsport-Fahrzeugen aus anderen Rennserien?

In diesem Artikel stellen wir die jeweiligen Bestleistungen heraus. Denn natürlich hängt der Topspeed jedes Rennautos entscheidend von einigen Faktoren ab. Zum Beispiel: Mit welcher Leistung wird gefahren, mit welcher Aerodynamik und mit welcher Technologie? Auch der fahrerische Einsatz hat Einfluss auf die Geschwindigkeit.

Und dann wären da noch die jeweiligen Rennstrecken: Le Mans oder die Nürburgring-Nordschleife bieten eine ganz andere Ausgangslage als beispielsweise der Monaco-Grand-Prix. Auch das Indianapolis 500 und die Rallye Monte Carlo trennen Welten.

Mit all diesen Faktoren im Hinterkopf wagen wir uns jetzt an den ultimativen Topspeed-Vergleich im Motorsport, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Formel 1

Topspeed im Rennen: 360 km/h

Topspeed-Rekord: 397,36 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in rund 2,6 Sekunden

Ein Formel-1-Auto beschleunigt in rund 2,6 Sekunden aus dem Stillstand auf einhundert Kilometer pro Stunde (km/h). Das mag sich nach nicht viel anhören, wenn man den Topspeed eines solchen Fahrzeugs bedenkt.

Aber: Einen großen Beitrag zur Geschwindigkeit leistet in der Formel 1 die Aerodynamik, und die wirkt umso besser, je schneller das Auto unterwegs ist. Das bedeutet: Ein Formel-1-Fahrzeug entfaltet nicht sofort seine volle Leistung.

Valtteri Bottas hält aktuell den Rekord für den höchsten Topspeed in einem Formel-1-Rennen. Beim Mexiko-Grand-Prix 2016 hat er 372,5 km/h erzielt.

George Russell im Mercedes W13 beim Formel-1-Rennen in Zandvoort

George Russell im Mercedes W13 beim Formel-1-Rennen in Zandvoort

Foto: Circuitpics.de

Das ist sehr schnell, aber die Formel 1 ist damit nicht die schnellste Formelserie der Welt. Mit diesem Prädikat darf sich die US-amerikanische IndyCar-Serie schmücken.

Allerdings punktet die Formel 1 dank ihrer Aerodynamik beim Abtrieb und daher bei der Kurvenfahrt. Sprich: Formel-1-Autos mögen nicht den höchsten Topspeed haben, aber über eine Runde hinweg sind sie schneller als andere Rennfahrzeuge.

Der Circuit of The Americas in Austin bietet hier eine gute Vergleichsmöglichkeit, denn sowohl Formel 1 als auch IndyCars tragen dort Rennen aus. Beim ersten IndyCar-Auftritt in Austin wurde die Poleposition in 1:46.018 Minuten realisiert, mit durchschnittlich 186,349 km/h. Die Poleposition bei der Formel 1 lag im gleichen Jahr aber bei 1:32.029 Minuten. Durchschnitt: 206,374 km/h.

Und wenn wir 372,5 km/h als Topspeed im Rennen angeben, müssen wir der Vollständigkeit halber auch erwähnen: Ein Formel-1-Auto kann auch schneller. Das hat Honda mit seinem (modifizierten) RA106 bewiesen.

Der japanische Hersteller schickte sein Formel-1-Auto (ohne Heckflügel, nur mit Heckflosse) auf die US-amerikanischen Bonneville-Salzseen und absolvierte dort einige Topspeed-Versuche. Zwar knackte Honda die 400-km/h-Marke nicht, kam mit 397,36 km/h aber sehr nahe ran. Das ist der bisher höchste Topspeed eines Formel-1-Fahrzeugs.

IndyCar

Topspeed: 380 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in rund 3 Sekunden

IndyCar-Fahrzeuge sind bei den Topspeeds im Motorsport ganz vorne dabei. Am Ende mancher Geraden erreichen die Rennwagen bis 380 km/h. Das liegt ein kleines Stück über dem Niveau der Formel 1, aber IndyCars brauchen dafür etwas länger, um diese hohe Endgeschwindigkeit zu erzielen.

Topspeeds in dieser Größenordnung kommen nur auf den großen Ovalstrecken zustande. Dort fahren die IndyCar-Autos in ihrer Konfiguration für wenig Abtrieb.

Start zum IndyCar-Rennen auf dem Iowa Speedway in Newton 2020

Start zum IndyCar-Rennen auf dem Iowa Speedway in Newton 2020

Foto: Motorsport Images

2020 fuhr Marco Andretti beim Indy 500 mit einem Durchschnitt von 327,32 km/h über vier fliegende Runden auf die Poleposition. Der Rekord liegt aber in ganz anderen Dimensionen: 1996 flog Arie Luyendyk im Indianapolis-Qualifying mit im Schnitt 381,391 km/h regelrecht um die Strecke. Seine Vier-Runden-Zeit von 2:31.908 Minuten ist immer noch Indy-Rekord.

Auf normalen Rundkursen oder Straßenkursen verwenden die IndyCars ein Paket für mehr Abtrieb. Dadurch werden die Fahrzeuge schneller in den Kurven, aber es verringert sich auch der Topspeed. 2020 siegte Will Power beim IndyCar-Rennen in Mid-Ohio zum Beispiel mit einem Schnitt von 183,43 km/h über 90 Minuten hinweg. Und das liegt deutlich unter den Durchschnittswerten von Ovalrennen.

MotoGP

Topspeed: 363,6 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in rund 2,6 Sekunden

Jorge Martin hält den offiziellen MotoGP-Rekord für den höchsten Topspeed in einer regulären Einheit der Motorrad-Weltmeisterschaft. Beim Italien-Grand-Prix 2022 in Mugello erreichte er 363,6 km/h auf einer Pramac-Ducati und verdrängte damit Johann Zarco als Rekordhalter. Zarco war beim Katar-Grand-Prix 2021 in Losail mit 362,4 km/h gemessen worden.

Die MotoGP als die "Königsklasse" im Zweiradsport ist wesentlich schneller als die beiden kleineren Kategorien Moto2 und Moto3, die auf Topspeeds von ungefähr 295 beziehungsweise 245 km/h kommen.

Marc Marquez

Marc Marquez auf seiner MotoGP-Honda in der Saison 2022

Foto: Motorsport Images

Wie Formel-1-Autos, so beschleunigen auch MotoGP-Bikes in rund 2,6 Sekunden von null auf einhundert Kilometer pro Stunde. Das Motorrad aber braucht länger, um 300 km/h zu erreichen: Das dauert etwa 11,8 Sekunden aus dem Stillstand heraus.

Die Formel 1 hat ihren Vorteil in den hohen Kurvengeschwindigkeiten, und das selbst auf Rennstrecken mit wenigen Kurven. Im Qualifying zum Österreich-Grand-Prix 2020 auf dem Red-Bull-Ring bei Spielberg erzielte Valtteri Bottas im Formel-1-Auto eine Zeit von 1:02.939 Minuten. Maverick Vinales auf dem MotoGP-Motorrad wiederum brauchte im gleichen Jahr 1:23.450 Minuten für seine Bestzeit in der Qualifikation.

NASCAR

Topspeed: über 321 km/h

Beschleunigung: 0-96 km/h in rund 3,4 Sekunden

Seit den 1980er-Jahren schränkt NASCAR die Topspeeds seiner Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen ein, nachdem es zuvor zu einigen Zwischenfällen mit verletzten Fahrern und Zuschauern gekommen war. Auch das hohe Gewicht der Rennautos hilft nicht beim Erreichen von hohen Geschwindigkeiten.

Kevin Harvick

NASCAR-Boliden im Oval in der Saison 2022

Foto: Motorsport Images

Aktuell kommen NASCAR-Fahrzeuge auf Topspeeds von rund 321 km/h und sind damit deutlich langsamer als die Formel 1 oder IndyCar. Auch bei der Beschleunigung kann ein NASCAR-Auto nicht mithalten: Aus dem Stillstand heraus kommt es nach rund 3,4 Sekunden auf knapp unter 100 km/h.

Formel 2

Topspeed: 335 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 2,9 Sekunden

Rennautos in der Nachwuchsklasse Formel 2 sind meist etwa zehn bis 15 Sekunden langsamer als Formel-1-Autos. Nehmen wir einmal den Spanien-Grand-Prix 2020 in Barcelona als Beispiel: Lewis Hamilton fuhr mit 1:15:584 Minuten auf die Poleposition. In der Formel 2 erzielte Callum Ilott mit 1:28.381 Minuten die Bestzeit.

Felipe Drugovich, Jack Doohan

Formel-2-Autos haben äußerlich Ähnlichkeiten zur Formel 1

Foto: Motorsport Images

Weil Formel 1 und Formel 2 üblicherweise am gleichen Wochenende auf der gleichen Rennstrecke unterwegs sind, ist ein Direktvergleich gut möglich. Aber: Formel-2-Autos sind so entwickelt, dass sie weniger komplex sind als Formel-1-Autos - sie sollen als Sprungbrett dienen in die "Königsklasse", nicht auf gleichem Niveau liegen.

Der V6-Mecachrome-Antrieb mit 3,4 Litern Hubraum bringt Formel-2-Autos mit aktiviertem Drag-Reduction-System (DRS) auf den Geraden in Monza auf rund 335 km/h. Von null bis einhundert km/h vergehen etwa 2,9 Sekunden, von null bis zweihundert km/h etwa 6,6 Sekunden.

Formel 3

Topspeed: 300 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in rund 3,1 Sekunden

Eine Kategorie unterhalb der Formel 2 ist die Formel 3 angesiedelt, und die Autos in der Formel 3 sind nochmals etwas langsamer. Sie kommen trotzdem noch auf einen Topspeed in der Region von 300 km/h.

Formel-3-Fahrzeuge beim Rennen in Zandvoort 2021

Formel-3-Fahrzeuge beim Rennen in Zandvoort 2021

Foto: Motorsport Images

Die Beschleunigung erfolgt ebenfalls nicht so abrupt, sondern liegt bei etwa 3,1 Sekunden für null auf einhundert km/h. Den Sprint aus dem Stillstand bis 200 Kilometer pro Stunde schaffte in Formel-3-Auto in rund 7,8 Sekunden. Das ist aber immer noch schneller als bei einem klassischen Supersportwaren für die Straße, und das will was heißen!

Angetrieben werden die Autos in der Formel 3 von einem V6-Mecachrome-Motor mit 3,4 Liter Hubraum, der etwa 380 PS entwickelt. Beim Design des Fahrzeugs standen Kosteneffizienz und Konkurrenzfähigkeit im Vordergrund. Sprich: Es ging um gutes, enges Racing und nicht um absolute Geschwindigkeit auf der Rennstrecke.

Formel E

Topspeed: 280 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 2,8 Sekunden

Das bis 2022 verwendete Gen2-Auto in der Formel E machte Topspeeds von rund 280 km/h möglich, womit die elektrischen Rennautos langsamer waren als viele andere Formelautos. Allerdings tritt die Formel E in den meisten Fällen auf engen Stadtkursen an, auf denen hohe Endgeschwindigkeiten ohnehin nicht erforderlich sind, im Gegensatz etwa zu einer klassischen Rundstrecke.

Mitch Evans

Rennszene aus der Formel E mit Mitch Evans im Jaguar im Vordergrund

Foto: Motorsport Images

Das Konzept der Formel E sieht nämlich vor, nachhaltiges Elektro-Racing in die Städte zu bringen. Deshalb lässt sich das Formel-E-Auto auch kaum mit einem Formel-1-Auto vergleichen, zum Beispiel. Die Beschleunigung fällt jedoch ähnlich aus wie bei Formel 1 und MotoGP: Schon in 2,8 Sekunden beschleunigt ein Formel-E-Fahrzeug von null auf einhundert km/h.

Das Gen3-Auto ab 2023 dürfte hier noch einmal nachlegen. Mit dann 476 statt 340 PS maximaler Leistung und einem geringeren Fahrzeuggewicht sollen Topspeeds von 320 km/h möglich sein.

DTM

Topspeed: über 300 km/h

Beschleunigung: 0-100 in rund 3 Sekunden

Bis zur Saison 2020 setzte die DTM auf Class-1-Prototypen, und das waren die bis dahin schnellsten DTM-Autos überhaupt. Nachdem zuvor jahrelang V8-Motoren Topspeeds bis 270 km/h ermöglicht hatten, gaben Turbomotoren mit vier Zylindern den DTM-Autos bis 2020 noch einmal einen Leistungsschub und die Möglichkeit, über 300 km/h zu erreichen.

Lucas Auer, Marco Wittmann

DTM-GT3-Fahrzeuge der Generation 2022 auf der Strecke

Foto: Motorsport Images

Was das auf der Rennstrecke bedeutete? Im Vergleich zur Formel 1 brauchte die DTM in der Saison 2020 in Spa einige Sekunden länger. Konkret: Lewis Hamilton erzielte mit 1:41.252 Minuten die Poleposition in der Formel 1, Robin Frijns mit 2:05.625 Minuten in der DTM.

Seit 2021 fährt die DTM mit Fahrzeugen nach GT3-Reglement, die ebenfalls in rund drei Sekunden von null auf einhundert km/h beschleunigen und auf Topspeeds von etwas über 300 km/h kommen. Als Antrieb werden zum Beispiel V10-Saugmotoren mit 5,2 Litern Hubraum verwendet.

WTCR

Topspeed: 260 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 4,5 Sekunden

Der Tourenwagen-Weltcup (WTCR) wird mit Fahrzeugen nach TCR-Reglement ausgetragen. Diese Autos müssen auf vier- oder fünftürigen Straßenwagen basieren, die jährlich jeweils über 5.000-mal verkauft werden. 2,0-Liter-Turbomotoren sorgen für die Leistung der Rennautos, eine Balance of Performance (BoP) gleicht die Leistung der unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte an.

Rennfahrzeuge des WTCR auf der Nürburgring-Nordschleife

Rennfahrzeuge des WTCR auf der Nürburgring-Nordschleife

Foto: FIA WTCR

WTCR-Autos sind bei 365 PS abgeriegelt und erreichen rund 260 km/h Topspeed. 2020 fuhr Esteban Guerrieri auf dem Hungaroring mit 2:05.705 Minuten auf die Poleposition, bei einem Durchschnitt von 125,5 Kilometern pro Stunde - allerdings im Nassen. Ebenfalls im Nassen kam Lewis Hamilton im Formel-1-Qualifying auf 1:35.658 Minuten. Das verschafft einen groben Eindruck vom Leistungsunterschied.

WRC

Topspeed: 200 km/h

Beschleunigung: je nach Untergrund

2017 sagten die Veranstalter der Rallye Schweden eine Prüfung ab, weil sie die Sorge hatten, die damalige Generation der WRC-Fahrzeuge mit mehr Leistung und besserer Aerodynamik könnte zu schnell geworden und damit nicht mehr sicher sein.

Ott Tänak absolvierte die neunte Wertungsprüfung bei dieser Veranstaltung mit im Schnitt 137,84 km/h. FIA-Rallyedirektor Jarmo Mahonen hielt Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 130 km/h für "zu schnell".

Ott Tänak

Ott Tänak in der Saison 2022 bei der Rallye-Weltmeisterschaft

Foto: Motorsport Images

Im Vergleich zu anderen Motorsport-Kategorien sind das geringe Geschwindigkeiten, aber dieser Vergleich ist eigentlich auch nicht zulässig, weil die Disziplinen zu unterschiedlich angelegt sind. Runde für Runde auf der gleichen Rennstrecke zu fahren, das ist eine ganz andere Herausforderung als bei wenig Grip und teilweise auf losem Untergrund jede einzelne Kurve auf einem Rallye-Parcours so zu befahren, wie es der Copilot kurz vorher vorgibt.

Supercars

Topspeed: 300 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in rund 3,4 Sekunden

Die australischen Supercars verstehen sich als eine Tourenwagen-Meisterschaft für Rennwagen mit Heckantrieb, die auf normalen Straßenwagen basieren. Angetrieben werden sie von V8-Saugmotoren mit 5,0 Litern Hubraum.

DieSupercars Australia werden im September letztmalig in Pukekohe gastieren

Die Supercars Australia auf der Rennstrecke in Pukekohe

Foto: Motorsport Images

Der Höhepunkt der Saison ist das 1.000-Kilometer-Rennen in Bathurst. 2019 stellte Scott McLaughlin dort mit 2:03.378 Minuten den Supercars-Streckenrekord auf, mit im Schnitt 181,29 km/h über die 6,213 Kilometer lange Rennbahn. Auf den langen Geraden erreichen die Fahrzeuge rund 300 km/h.

WEC

Topspeed: 347,8 km/h (LMP1 2020)

In der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) fahren viele unterschiedliche Fahrzeuge, eingeteilt in vier Kategorien: Hypercars, LMP2, LMGTE-Pro und LMGTE-Am.

Doch es war die LMP1-Vorgängerklasse der aktuellen Hypercars, die mit schierem Speed überzeugt hat: 2017 fuhr Kamui Kobayashi im Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans mit 3:14.791 Minuten um den 13,6 Kilometer Kurs. Damit erreichte er einen Schnitt von 251,9 km/h.

Start zu den 8h Portimao 2021

Start zu den 8h Portimao 2021

Foto: Motorsport Images

2020 kam Bruno Senna zudem auf einen Topspeed von 347,8 Kilometer pro Stunde. Nicholas Foster erzielte in der LMP2-Klasse 338,1 km/h in der Spitze, Alexander Lynn in er GTE-Kategorie 305,6 km/h.

Zu beachten aber ist: Alle Fahrzeuge unterliegen in der WEC einem strengen Reglement, das die Leistung beschränkt. Sprich: Die theoretisch denkbare Maximalleistung liegt über dem, was auf der Rennstrecke erreicht wird.

Porsche hat nach seinem WEC-Rückzug Ende 2017 mit dem 919 Hybrid Evo ein Experiment gemacht und dieses Fahrzeug entsprechend modifiziert. Es unterbot in Spa (kurzzeitig) den Rundenrekord der Formel 1 und löste auf der Nordschleife auch die alte Bestzeit von Stefan Bellof ab: Mit 5:19.546 Minuten blieb Porsche mit seinem Versuchsfahrzeug bei 234,67 km/h im Schnitt fast eine Minute unter Bellofs Zeit.

Super Trofeo

Topspeed: 325 km/h

Beschleunigung: 0-100 km/h in 3,2 Sekunden

Die Super Trofeo ist ein Markenpokal von Lamborghini, es werden also identische Fahrzeuge des Modells Huracan verwendet. Die Serie hat Ableger in Europa, Asien und Nordamerika, am Saisonende gibt es ein Weltfinale.

Lamborghini Huracan GT3 Evo 2

Lamborghini Huracan GT3 Evo 2

Foto: Lamborghini S.p.A.

Der Lamborghini-Rennwagen basiert auf dem Straßenwagen-Pendant und holt gut 620 PS aus seinem 5,2-Liter-V10-Motor heraus. In knapp 3,2 Sekunden beschleunigt das Auto auf 100 km/h, der Topspeed liegt bei rund 325 km/h.

Isle of Man TT

Topspeed: 322 km/h

Die Tourist-Trophy auf der Isle of Man gilt als eines der gefährlichsten Rennen der Welt. Die Motorrad-Fahrer erreichen auf dem Mountain Course teilweise über 320 km/h. James Hillier schaffte 2015 sogar einmal 331,5 km/h, allerdings nicht unter Wettbewerbsbedingungen.

Peter Hickman

Peter Hickman bei der Tourist-Trophy auf der Isle of Man

Foto: BMW Motorrad

Der Rundenrekord steht bei durchschnittlich 217,989 km/h, aufgestellt von Peter Hickmann im Jahr 2018. Er schaffte diesen Wert in seiner letzten Rennrunde im Senior-Rennen.

Topfuel-Dragster

Topspeed: 530 km/h

Beschleunigung: 0-530 km/h in 3,7 Sekunden

Als die National Hot-Rod Association (NHRA) 1951 begründet wurde, hatten die Fahrzeuge Beschleunigungswerte, wie sie heutige Supercar-Straßenwagen locker ebenfalls schaffen. Aber: Die heutigen NHRA-Prototypen sind da meilenweit voraus.

Brittany Force

Brittany Force in einem Topfuel-Dragster der NHRA

Foto: NHRA

In der Königsklasse Topfuel sind Topspeeds von 530 km/h möglich. Die 1.000-Fuß-Distanz (rund 300 Meter) schafft ein solches Geschoss aus dem Stillstand heraus in 3,7 Sekunden. Brittany Force gelang 2019 ein Versuch mit 544,23 km/h in der Spitze.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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