Nach Monaco-Crashs: Wie sich Schumacher bei der Crew revanchieren will

Mick Schumacher erklärt vor dem Formel-1-Rennen in Baku, wie er sich für seine zwei Unfälle in Monaco bei der Haas-Crew revanchieren will

Nach Monaco-Crashs: Wie sich Schumacher bei der Crew revanchieren will

Gleich zweimal ist Mick Schumacher im Training zum Monaco-Grand-Prix 2021 in den Leitplanken gelandet. Und vor allem der zweite Crash hat seine Mechaniker bei Haas stark gefordert: Sie mussten das Fahrzeug bis zum Rennen fast komplett neu aufbauen. Für diesen Kraftakt will sich Schumacher bei seiner Mannschaft revanchieren.

Vor dem Formel-1-Rennen in Baku sagte Schumacher auf die entsprechende Nachfrage: "Für Österreich habe ich etwas geplant." Dort gastiert die Formel 1 am 27. Juni und am 4. Juli für die Saisonrennen acht und neun.

Die "Verspätung" sei auch dem Umstand geschuldet, dass ihm vor Ort in Monaco nicht die Möglichkeit geblieben sei, sich direkt zu revanchieren, so Schumacher. (ANZEIGE: Alle Formel-1-Rennen live und ohne Werbebreaks, dazu topaktuelle Insights, Stories und Analysen plus Einschätzungen der Experten Ralf Schumacher, Timo Glock & Nico Rosberg - all das und mehr gibt's jetzt ab 17,50 Euro pro Monat. Hier informieren!)

Schumacher: Intensivere Nachbereitung als sonst

Er erklärt: "Im Endeffekt war es so, dass wir [nach dem Rennen] doch recht viel Zeit gebraucht haben mit den ganzen Interviews, dass das ganze Team eigentlich schon weg war, als ich angekommen bin." Deshalb also ein Nachholtermin.

Was Schumacher aber schon in der Zeit zwischen Monaco und Baku erledigt hat, ist die ausführliche Analyse dessen, was in Monaco schiefgelaufen ist. Er habe die übliche Nachbereitung betrieben, sagt Schumacher, aber "natürlich etwas mehr im Detail, was man hätte besser machen können". Das sei "ein bisschen akribischer" erfolgt als bisher.

Doch in Monaco sei nicht alles schlecht gelaufen, meint Schumacher weiter: "Im Rennen waren wir doch wieder recht gut im Speed. Und verglichen zum anderen Auto waren wir recht gut dabei, was so natürlich auch in den anderen Rennen zuvor [der Fall] gewesen war."

Erste Niederlage gegen Masepin

Tatsächlich hatte Schumacher bis Monaco seinen Haas-Teamkollegen Nikita Masepin im Griff gehabt. Im Direktvergleich für Qualifying und Rennen führte Schumacher jeweils 4:0. Der Unfall im dritten Freien Training sowie technische Probleme im Rennen ließen ihn jedoch in Monaco beide Direktvergleiche verlieren.

Positiv verbucht Schumacher aber vor allem, bei seinen bisherigen Formel-1-Rennen immer im Ziel gewesen zu sein. "Das war natürlich eines unserer Ziele", sagt er. "[Daumen drücken], dass es auch so weitergeht. Also, auf Holz klopfen." Und das machte Schumacher dann auch in seiner virtuellen Medienrunde in Baku.

Für den Stadtkurs in Aserbaidschan hofft er vor allem auf die kurvenreichen Abschnitte und meint: "Im Endeffekt können wir in den engen Passagen unseren Vorteil ausnutzen und ausbauen." Auf den Geraden wiederum könnte sein Haas-Ferrari VF-21 im Nachteil sein. Aber: "[Erst] nach dem ersten Tag werden wir eine bessere [Vorstellung] davon haben, was uns erwartet."

"Natürlich freue ich mich wie bei allen anderen Rennen, wieder zu fahren und meine Runden drehen zu können. Hoffentlich können wir mit Williams oder mit Alfa [Romeo] vorne mitkämpfen und ein bisschen im Feld fahren."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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