Reaktion
Formel 1 Barcelona
Wieder VSC: Marcus Ericsson beginnt mit Schicksal zu hadern
Marcus Ericsson ärgert sich: Zum wiederholten Male kommt das Virtuelle Safety-Car knapp nach seinem Boxenstopp - "Wir sollten darauf wetten!"
Norman Fischer Scott Mitchell
Bearbeitet: 13.05.2018, 22:08
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen









Marcus Ericsson und das Virtuelle Safety-Car - das wird in dieser Saison wohl keine Liebesbeziehung mehr werden. Wieder einmal ließ ihn die erhoffte Neutralisation im Stich, nur um ihm kurze Zeit später fast demonstrativ die lange Nase zu zeigen und doch aufzutauchen. "Wir sollten darauf wetten: Wenn Ericsson in die Box fährt, wird es ein VSC geben", hadert er nach seinem 13. Platz.
Der Schwede hatte sich vor dem Rennen für eine alternative Strategie entschieden und war als einziger Fahrer mit Medium-Reifen gestartet. Der Sauber-Pilot blieb daher länger draußen und konnte nach den Boxenstopps der Gegner auch deren Zeiten mitgehen und sogar Carlos Sainz (Renault) hinter sich halten.
Gerne wäre Ericsson noch länger draußen geblieben, doch als McLarens Stoffel Vandoorne in die Box fuhr und seine Strafe absaß, nutzte man bei Sauber die Chance und holte Ericsson rein, um die Position zu gewinnen. "Das ist uns gelungen, von daher haben wir das Richtige gemacht", sagt er. Doch nur kurz später kam das Virtuelle Safety-Car für das Aus von Esteban Ocon.
Hätte Ericsson dann gestoppt, hätte er eine Menge Zeit sparen können, doch der Schwede war kurz davor bereits drin. "Das passiert jedes Mal", ärgert sich der Sauber-Pilot. "Es ist einfach lächerlich. Wir warten auf eines in dem Wissen, dass es uns enorm helfen würde, und wenn wir dann schließlich in die Box fahren, kommt zwei Runden später eines. Das ist so oft passiert, dass ich nicht mehr mitzählen kann."
Fotos: Formel 1 in Barcelona
Doch weil am Ende die Soft-Reifen in die Knie gingen, reichte es für den Schweden nur zu Rang 13. Teamkollege Charles Leclerc konnte derweil als Zehnter wieder einmal Punkte einfahren und scheint Ericsson den Rang abzulaufen. Der weiß, dass er vor allem im Qualifying besser werden muss. "Ich bin mir sicher: Wäre ich heute von weiter vorne gestartet, hätte ich Punkte holen können", so Ericsson.
Er hadert vor allem mit fehlender Stabilität an der Hinterachse. Leclerc kommt damit besser zurecht, doch vor allem bei einem leichten Auto im Qualifying ist das für Ericsson ein Problem. "Ich bin ein Fahrer, der sich einfach auf die Hinterachse verlässt", erklärt er.
Doch generell freut er sich, dass Sauber wieder einmal verbessert war. Leclerc fuhr in Q2 und in die Punkteränge. "Wir machen bei jedem Rennen Fortschritte", freut sich der Schwede. "Es sieht echt vielversprechend aus. Der Plan ist nun, dass das in jedem Rennen so ist. Es macht Spaß, endlich kämpfen zu können, nachdem wir in den vergangenen zwei Jahren nicht da waren."
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Marko lobt Red-Bull-Tempo: "Hätten mit Hamilton mitgehalten"
Nächster Artikel Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat
Mehr von
Norman Fischer

Ralf Schumacher: Frank Williams war bei teaminternem Ärger "stinksauer"
Formel 1
Formel 1 1 h
Ralf Schumacher: Frank Williams war bei teaminternem Ärger "stinksauer"

Vor Ruanda: Auf diesen Strecken in Afrika fuhr die Formel 1 bereits
Formel 1
Formel 1 3 h
Vor Ruanda: Auf diesen Strecken in Afrika fuhr die Formel 1 bereits

Abgeschossen und ausgerollt: "Grauenvolles" Wochenende für Bortoleto
Formel 1
Formel 1
Singapur
2 T.
Abgeschossen und ausgerollt: "Grauenvolles" Wochenende für Bortoleto

Mehr von
Marcus Ericsson

Marcus Ericsson: Ex-F1-Pilot hilft Cadillac bei Vorbereitungen
Formel 1
Formel 1 30.01.2025
Marcus Ericsson: Ex-F1-Pilot hilft Cadillac bei Vorbereitungen

Fotostrecke: Alle Sieger des Indy 500
IndyCar
IndyCar
Indy 500
27.05.2024
Fotostrecke: Alle Sieger des Indy 500

"Vollpfosten": Will Power nach Unfall wütend auf Teamkollegen McLaughlin
IndyCar
IndyCar
St. Louis
27.08.2023
"Vollpfosten": Will Power nach Unfall wütend auf Teamkollegen McLaughlin

Mehr von
Sauber

F1-Fahrer in ungewohnten Autos: Die Geschichten hinter seltenen Testfotos
Formel 1
Formel 1 25 T.
F1-Fahrer in ungewohnten Autos: Die Geschichten hinter seltenen Testfotos

Wegen Simulator: Was Audi in Hinwil ausbauen muss
Formel 1
Formel 1 8 M.
Wegen Simulator: Was Audi in Hinwil ausbauen muss

Gabriel Bortoleto verrät: In diesem Qualifying habe ich am meisten gelernt
Formel 1
Formel 1 9 M.
Gabriel Bortoleto verrät: In diesem Qualifying habe ich am meisten gelernt
Aktuelle News

Katar-GP trotz Nahost-Konflikt? MotoGP-Fahrer sind gespalten
MotoGP
MGP MotoGP 23 Min.
Katar-GP trotz Nahost-Konflikt? MotoGP-Fahrer sind gespalten

"Zu viel Einfluss": Christian Horner über mögliche Gründe für sein Red-Bull-Aus
Formel 1
F1 Formel 1 23 Min.
"Zu viel Einfluss": Christian Horner über mögliche Gründe für sein Red-Bull-Aus

Erst Defekt, dann Longrun: "Stadtkurs"-Test mit neuem IndyCar-Chassis für 2028
IndyCar
INDY IndyCar 1 h
Erst Defekt, dann Longrun: "Stadtkurs"-Test mit neuem IndyCar-Chassis für 2028

Ralf Schumacher: Frank Williams war bei teaminternem Ärger "stinksauer"
Formel 1
F1 Formel 1 1 h
Ralf Schumacher: Frank Williams war bei teaminternem Ärger "stinksauer"
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren