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Williams: Jahr an der Seite Hamiltons für George Russell "extrem wertvoll"

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Williams: Jahr an der Seite Hamiltons für George Russell "extrem wertvoll"
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
28.01.2019, 08:10

Laut Williams-Technikchef Paddy Lowe wird Ex-Mercedes-Ersatzfahrer George Russell im Debütjahr enorm von den Erfahrungen mit Lewis Hamilton profitieren

Formel-2-Champion George Russell, der dieses Jahr bei Williams zum Einsatzfahrer befördert wird, konnte Weltmeister Lewis Hamilton 2018 als Mercedes-Ersatzfahrer aus nächster Nähe beobachten. Für Williams-Technikchef Paddy Lowe hat er damit eine entscheidende Erfahrung gemacht: "Es wird sich für ihn in Zukunft als extrem wertvoll erwiesen, dass er gesehen hat, wie Lewis arbeitet, wofür er Zeit investiert, welche Herangehensweise und welche Einstellung er hat."

Der ehemalige Mercedes-Technikverantwortliche ist der Meinung, dass Russell "intelligent und bescheiden genug ist, es zum eigenen Vorteil zu nutzen, an der Seite von jemanden gearbeitet zu haben, der zweifellos in seiner Entwicklung weiter ist als er."

Das sei nicht bei allen aufstrebenden Nachwuchspiloten der Fall. "Fahrer haben manchmal die Tendenz, in ihrer eigenen Blase zu leben. Und sie sind von Natur aus Wettbewerbstypen. Sie sind also so programmiert, dass sie glauben, die besten zu sein. Das macht den ultimativen Wettbewerbstypen ja auch aus - und das erwartet man sich ja auch von einem Formel-1-Fahrer. Es steht aber charakterlich im Widerspruch dazu, auf jemand anderen zu schauen und zu sagen: 'Ich möchte von ihm lernen'. Oder: 'Ich blicke zu ihm auf, weil er besser ist als ich'."

Der 20-jährige Mercedes-Nachwuchsmann sagt selbst, dass es im Vorjahr im Weltmeisterteam sein Ziel gewesen sei, "eher meine Ohren als meinen Mund zu nutzen - und alles aus der Distanz zu verfolgen". Die Erfahrung an der Seite des fünfmaligen Weltmeisters habe Russell, der 2019 mit Robert Kubica einen weiteren sehr routinierten Teamkollegen hat, auf jeden Fall etwas gebracht.

"Natürlich ist jeder Fahrer anders", sagt der Brite. "Und wenn ein Fahrer auf eine gewisse Weise fährt, dann hilft es wahrscheinlich nicht, wenn man zum anderen Fahrer sagt, er soll genauso fahren, denn jeder Fahrer muss seinen eigenen Fahrstil finden."

Es gäbe aber andere Bereiche, in denen er sehr viel gelernt habe: "Da geht es darum, wie er mit dem Team interagiert, wie er Feedback gibt und all diese Dinge. Lewis ist auch jemand, der immer wieder Ratschläge gibt, aber ich habe wie gesagt meine Ohren mehr genutzt als meinen Mund."

Mit Bildmaterial von LAT.

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