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Das Risiko hinter dem Williams-Verzug: Teamchef James Vowles spricht Klartext

Williams-Teamchef James Vowles glaubt nicht, dass sein Team einen Nachteil hat

Foto: LAT Images

Williams-Teamchef James Vowles hatte bereits vor einigen Tagen erläutert, warum sein Team nicht am Shakedown in Barcelona teilgenommen hat. Im Rahmen der Design-Präsentation am Dienstag präzisierte der Brite die Hintergründe und ging dabei auch auf die Frage ein, ob der Rennstall nun bereits ins Hintertreffen geraten ist.

Vowles räumt ein, dass die Verzögerung eine Folge des Strebens nach maximaler Performance und des Ausreizens operativer Grenzen war: Wer sich zu früh festlegt, läuft Gefahr, mit einem veralteten Design zum ersten Rennen anzutreten; wer sich hingegen zu spät entscheidet, riskiert, dass Produktionsvorlaufzeiten zum limitierenden Faktor werden.

Genau das wurde Williams zum Verhängnis. "Wir haben die Entwicklung des 2025er-Autos sehr früh eingestellt", sagt der Teamchef. "Aber gleichzeitig möchte man sicherstellen, dass man Entscheidungen darüber, wann Chassis, Frontflügel, Heckflügel, Unterboden und Karosserie freigegeben werden, so spät wie möglich trifft, um all die Entwicklungsgewinne mitzunehmen."

"Wenn man also ein Auto 'druckt' - wenn man es so betrachtet - und sagt: 'Okay, wir drucken das Auto' im April letzten Jahres. Dann hätten wir natürlich ein Auto, aber es wäre im Vergleich zu seinem Potenzial sehr langsam, und man läge im Upgrade-Rennen zurück", erklärt der Brite. Das wollte Williams vermeiden.

Williams hat sich "auf die Probe gestellt"

"Der zweite Punkt ist, dass wir uns als Unternehmen testen müssen. Auf dem Weltmeisterschaftsniveau zu sein bedeutet nicht nur, das Auto aerodynamisch oder fahrzeugtechnisch entwickeln zu können. Es geht auch darum, die Grenzen dessen auszureizen, wie lange es dauert, eine Idee in ein echtes, funktionierendes Auto umzusetzen, und deshalb müssen wir diesen Zeitpunkt kontinuierlich nach vorne verschieben."

"Wir haben uns als Unternehmen auf die Probe gestellt", begründet der Williams-Teamchef. "Man behält also einerseits die Leistungsvorteile, aber andererseits müssen wir anfangen, uns immer mehr zu pushen, um uns dem Weltmeisterschaftsniveau zu nähern."

Das erste Ziel verfehlte der Rennstall dadurch jedoch: Williams war beim Shakedown in Barcelona nicht dabei. "Ich wäre viel lieber in Barcelona gewesen. Ich nehme das vorweg", gibt Vowles offen zu. "Das war das Ziel. Das war es, was wir vorhatten. Wir haben es nicht erreicht."

Warum der Williams-Teamchef keinen großen Nachteil sieht

Gleichzeitig betont der Brite, dass sein Team die Auswirkungen der verpassten Testfahrten gezielt abgefedert habe. Dies sei durch alternative Vorbereitungsmaßnahmen gelungen, insbesondere durch intensive Simulatorarbeit von Carlos Sainz und Alex Albon sowie durch Rückmeldungen von Motorenpartner Mercedes, der mehr als 500 Runden absolvierte.

"Wir haben das Glück, dass Mercedes genügend Fahrzeuge im Einsatz hat, sodass ziemlich viele Informationen über das Getriebe und die Antriebseinheit zurückkommen", so Vowles. "Das ermöglicht es uns, einen Vorsprung zu haben, wenn wir nach Bahrain kommen; das bedeutet, dass ich nicht glaube, dass wir bei sechs Testtagen ins Hintertreffen geraten werden."

Dennoch gibt es Erfahrungswerte, die sich nicht simulieren lassen. "Was fehlt, ist eine Menge Wissen für die Fahrer, um das Geschehen auf der Strecke intuitiv zu perfektionieren", meint der erfahrene Williams-Teamchef. "Und was auch fehlt, ist eine Korrelation dazu, wo unsere Aerodynamik und unsere Fahrzeugdynamik wirklich steht. Streckendaten sind der einzige Weg, das festzustellen."

"Es gibt also einen Verlust, aber mit sechs Testtagen und unserem Driver-in-Loop-Simulator, in den wir investiert haben - auf dem neuesten Stand der Technik und seit letztem Jahr in Betrieb -, sind wir in der Lage, vieles davon auszugleichen", glaubt Vowles. "Im Moment weiß niemand, und ich meine wirklich niemand, wie die Rangordnung aussieht."

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