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Formel 1
Williams-Techniker: FW38 die größte Evolution seit Jahren
Chefingenieur Rob Smedley erklärt, dass das neue Auto die größte Evolution eines Autos sei, die er von einer Saison zur nächsten je gesehen hat, ohne dass das Reglement entscheidend geändert wurde.

Petra Wiesmayer
Bearbeitet: 19.02.2016, 16:54
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„Im Gunde ist es eine Evolution des Designs des FW37“, sagte Smedley bei der Autosport International Show.
„Es werden einige recht interessante Entwicklungen um den Frontflügel und unter dem Chassis zu sehen sein. Aber auch am Heck gibt es interessante Entwicklungen.“
„Die Jungs im Windkanal haben einen ganz besonders guten Job gemacht“, lobte Smedley das Team. „Wir finden neue Methodologien, neue Wege, das Auto zu entwickeln und all das trägt jetzt Früchte.“
„Das Auto ist eine Evolution, aber mit Sicherheit die größte, die ich in meinen Jahren in der Formel 1 gesehen habe, wenn die Regeln stabil geblieben sind.“
Besonderes Augenmerk legt man bei Williams für 2016 auf die Leistung des Autos auf langsameren Strecken und bei Nässe, zwei der Schwachpunkte des Teams im vergangenen Jahr.
„Das liegt letztendlich in meiner Verantwortung, zu verstehen, wieso das Auto besondere Schwachstellen hat.“ Letztes Jahr habe der starke Motor diese etwas übertüncht, sagte Smedley. Jetzt würde man daran arbeiten, Lösungen zu finden – kurzfristig, mittelfristig und langfristig.
„Letztes Jahr haben wir uns sehr auf die kurzfristigen Lösungen konzentriert. Was können wir tun, um die Leistung bei Nässe zu verbessern? Das liegt im Grunde daran, wie das Auto abgestimmt ist, wie es mit den Reifen umgeht.“
Keine Angststrecken mehr
„Eine der Direktiven, die ich von meinem Chef Pat Symonds gelernt habe ist, dass wir keine Strecken haben dürfen, vor denen wir Angst haben, wie Monaco, wie Singapur, oder auch, wenn es regnet, dass wir das Rennen anführen und dann Fünfter oder Sechster werden.“
„Mein Ziel ist also klar und daraufhin haben wir Arbeitsgruppen gebildet. Es ist nicht leicht, aber wir arbeiten daran.“
Smedley glaubt zwar nicht, dass Williams ein Wort um die Weltmeisterschaft wird mitreden können, aber „seit der Umstrukturierung des Teams Ende 2013 und Anfang 2014 ist es unser Ziel, uns immer weiter zu verbessern.“
„Ich glaube, 2014 war ganz gut, letztes Jahr war gut und unsere Position ist recht gefestigt. Wir sind im vorderen Teil des Feldes und ich glaube, wir müssen und von da aus weiter verbessern.“
„Es ist unglaublich schwierig und bei der Leistungsdichte heutzutage ist es keine leichte Aufgabe, überhaupt Rennen zu gewinnen. Wir geben aber nicht auf.“
Smedley bestätigte auch, dass das neue Auto am 22. Februar in Barcelona vorgestellt wird.
Informationen von Adam Cooper
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