Williams: Warum Button noch nicht viel bewirken konnte

Als Berater stieß Jenson Button Anfang 2021 zum Formel-1-Team von Williams, noch habe man aber nicht das Beste aus der Zusammenarbeit machen können

Williams: Warum Button noch nicht viel bewirken konnte

Zu Beginn des Jahres wurde Ex-Formel-1-Pilot Jenson Button als "Senior Adviser" im Team von Williams bestätigt. Der britische Rennstall engagierte den 41-Jährigen, um die Stamm- und Nachwuchsfahrer zu betreuen und aufzubauen.

Ausfüllen konnte Button diese Rolle bisher jedoch nur bedingt. Schuld sind vor allem die Umstände. "Es ist eine etwas schwierige Zeit mit den Covid-Blasen für ihn, um ins Team zu kommen", erklärt Dave Robson, Leiter für Fahrzeugperformance.

"Er war die meiste Zeit in seiner Sky-Blase, also hatte ich nicht viel persönlichen Kontakt mit ihm und er konnte keinen großen Beitrag zum technischen Programm leisten", sagt Robson weiter und verweist auf Buttons Job als TV-Experte bei Sky.

Dennoch habe der Weltmeister von 2009 sehr viel Zeit mit Williams-CEO Jost Capito und den Eigentümern von Dorilton Capital sowie führenden Teammitgliedern verbracht.

Außerdem betont Robson: "Ich kenne JB natürlich sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit, und er ist immer am Telefon erreichbar, wenn ich etwas von ihm brauche. Er konnte mir mit Rat und Tat zur Seite stehen, und sein Beitrag ist sehr wertvoll."

"Aber ich denke, aus technischer Sicht werden wir das Beste aus dieser Beziehung hoffentlich noch erleben, wenn sich die Dinge im nächsten Jahr normalisieren. Also ja, er liefert einen guten Beitrag und ist ein toller Kerl. Wir werden das Beste daraus machen."

2000 kam Button als bis dahin jüngster britischer Formel-1-Fahrer zu Williams, wechselte aber nach nur einem Jahr zu Benetton. 2005 wäre Button beinahe zu Williams zurückgekehrt, blieb nach einem Rechtsstreit aber schließlich bei BAR.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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