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Formel 1 Montreal

Williams: Warum wurde vor dem Rennen an Albons Auto gearbeitet?

Für Williams' Logan Sargeant war das Rennen von Kanada mit einem Ölleck früh beendet, und auch bei Alexander Albon gab es vor dem GP ein Problem am Auto

Williams: Warum wurde vor dem Rennen an Albons Auto gearbeitet?

Mit dem siebten Platz von Alexander Albon in Kanada hat Williams sein bestes Formel-1-Ergebnis seit gut zwei Jahren eingefahren, doch glatt lief beim britischen Rennstall in Montreal nicht alles. Denn vor dem Rennen wurde noch intensiv an einem Problem am Auto des Thailänders gearbeitet, und für Logan Sargeant war das Rennen bereits nach sechs Runden vorbei.

"Logan musste sein Auto leider schon früh im Rennen abstellen. Es war ein Ölleck", verrät Teamchef James Vowles. Das Team habe gesehen, dass das Auto des Amerikaners Öldruck verliert, "und wir haben das Auto gestoppt, bevor das Öl ein größeres fundamentales Problem in der Power-Unit verursacht."

Kleine Entwarnung: "Die Power-Unit sollte in Ordnung sein", sagt Vowles.

Warum das Ölleck aufgetreten ist, das muss Williams erst noch herausfinden. Es soll laut Vowles aber mit einem O-Ring zusammenhängen, also einem Gummiring, der zwei Rohre gegeneinander abdichtet, und der kaputtgegangen ist. "Warum? Das wissen wir im Moment noch nicht, aber wichtig ist, dass wir das vor dem nächsten Rennen lösen können."

Doch auch an Albons Auto gab es vor dem Rennen ein Problem, denn man konnte sehen, dass Mechaniker in der Startaufstellung eifrig am Auto gearbeitet und das Bodywork entfernt hatten. Stand der siebte Platz des Thailänders auf der Kippe?

 

"Es gab ein Problem - keines, was die Zuverlässigkeit beeinflusst hätte, aber eines, das uns definitiv in Sachen Performance und Daten beeinflusst hat", sagt Vowles. Es betraf Infrarotsensoren im Heck des Autos, die die Reifentemperatur an der Hinterachse im Auge behalten sollen.

"Die sind sehr nützlich, damit wir im Rennen verstehen können, was wir mit den Reifen machen - vor allem wenn man versucht, was wir gemacht haben, nämlich einen sehr langen Stint", erklärt der Teamchef. "Da möchte man sehen, wie die Reifen performen. Fällt man aus dem Fenster? Muss man mehr Energie reinstecken?"

Und genau diese waren defekt und konnten vor dem Rennen auch nicht mehr repariert werden. "Wir waren blind, was die Reifentemperaturen angeht. Wir hatten zwar die inneren Reifentemperaturen, aber die äußeren haben gefehlt", sagt Vowles. "Wir haben in der Startaufstellung versucht, das innerhalb der verfügbaren kurzen Zeit zu reparieren - leider vergeblich."

Trotzdem konnte Albon im Rennen sechs immens wichtige Punkte holen. "Das ist auch ein Zeugnis dafür ist, was Alex gemacht hat", lobt der Teamchef.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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