Williams: Windkanal-Beschränkungen sind gut für kleine Teams

Williams' Technischer Direktor, Pat Symonds, glaubt, dass die Beschränkung der Zeit im Windkanal dafür sorgen wird, dass die großen Teams 2017 keinen allzu großen Vorsprung auf die kleineren Rennställe aufbauen können.

Zur Saisonmitte entscheiden die meisten Teams, wann sie ihren Hauptaugenmerk auf das nächstjährige Auto richten. Symonds geht in diesem Jahr aber davon aus, dass sich ein früher Wechsel nicht mehr so bezahlt machen wird, wie das beispielsweise bei Brawn 2009 und Mercedes 2014 der Fall war.

„Man darf nicht vergessen, was sich in den letzten paar Jahren bei der Aerodynamik geändert hat ist, dass jedes Team nur noch 65 Einheiten pro Woche im Windkanal verbringen darf“, sagte Symonds.

 

„Wenn man an die großen Veränderungen 2009 denkt, konnten die Teams damals so viel Zeit da verbringen, wie sie wollten. Einige Teams nutzten sogar zwei Windkanäle, wie Toyota: Zwei Windkanäle, 24 Stunden, an sieben Tagen in der Woche. Das macht einen gewaltigen Unterschied.“

„2014 konnten wir pro Woche 80 Einheiten im Windkanal verbringen. Jetzt sind es nur noch 65, das verringert die Unterschiede immens.“

„Man muss seine 65 Einheiten noch immer gut wählen und alles richtig machen, ich denke aber, dass diese Regel keine so großen Vorsprünge mehr zulässt, wie wir sie vor sieben Jahren hatten.“

 

Symonds wagt zwar nicht zu prophezeien, ob die neuen Autos das Überholen erleichtern werden, besser aussehen als die aktuelle Boliden werden sie aber auf jeden Fall.

„Ich mag die Optik der neuen Autos“, sagte er. „Ich glaube, dass es technisch recht interessant wird. Ich mag Veränderung.“

„Ob es das ist, was der Sport braucht oder nicht – ich glaube nicht, dass es an den Rennen viel ändern wird.“

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