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Kimi Antonelli und Isack Hadjar verstehen sich auch weiterhin gut

Foto: Sutton Images

Am Samstag war Isack Hadjar nicht besonders gut auf Kimi Antonelli zu sprechen. Im Sprint in China war es in der ersten Runde zu einem Unfall zwischen den beiden gekommen, für den der Mercedes-Pilot eine Zehn-Sekunden-Strafe bekam.

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt wollte sich Antonelli dafür bei Hadjar entschuldigen, doch der Red-Bull-Pilot schickte ihn wieder weg. Diese Aktion des Franzosen bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff später bei Sky als "unsportlich".

Rund 24 Stunden später hatten sich die Gemüter aber bereits wieder beruhigt und Antonelli verrät, dass er auf der Fahrerparade am Sonntag vor dem Hauptrennen einen weiteren Versuch zur Entschuldigung unternahm - dieses Mal mit Erfolg.

"Es ist alles gut", berichtet Antonelli, der betont, dass die Aktion im Sprint "eindeutig mein Fehler" gewesen sei. Er habe Hadjar "natürlich nicht absichtlich" gerammt, damit aber sein Rennen ruiniert. Der Franzose kam am Ende nur auf P15 ins Ziel.

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"Ich übernehme die Verantwortung dafür und ging nach dem Rennen natürlich zu ihm, um mich zu entschuldigen", so Antonelli, der auch Verständnis dafür zeigt, dass Hadjar ihn so kurz nach dem Rennen und "in der Hitze des Gefechts" zunächst wieder wegschickte.

"Wir wissen ja, wie Isack manchmal ist, besonders in der Hitze des Gefechts. Deshalb hat mich das nicht sonderlich gestört, denn heute war wieder alles in Ordnung", so Antonelli nach dem Großen Preis von China, den er am Sonntag gewann.

Antonelli und Hadjar kennen sich bereits aus der Zeit in den Nachwuchsserien unterhalb der Formel 1. In der Saison 2024 gingen beide in der Formel 2 an den Start, ein Jahr später stiegen sie gemeinsam in die Königsklasse auf.

Während der von Red Bull unterstützte Hadjar zunächst ein Jahr für die Racing Bulls fuhr, wurde Antonelli von Mercedes direkt ins Werksteam geholt. Hadjar geht seit diesem Jahr als Teamkollege von Max Verstappen für das A-Team der Bullen an den Start.

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