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Foto: Formel 1

In seinem gerade einmal zweiten Jahr in der Formel 1 führt Kimi Antonelli erstmals die Fahrer-Weltmeisterschaft an. Der Italiener profitiert dabei natürlich von seinem Auto, denn der Mercedes W17 ist in der Anfangsphase der neuen Ära in der Königsklasse das beste Paket.

Doch Antonelli betont, dass auch er selbst im Vergleich zu 2025 einen "großen Schritt" nach vorne gemacht hat. Überraschend kommt das nicht, denn in seiner Debütsaison waren beispielsweise alle Strecken Neuland für den Teenager. In diesem Jahr kennt er die Kurse bereits.

Und auch davon abgesehen betont der 19-Jährige: "Erfahrung macht sehr viel aus. Natürlich habe ich im vergangenen Jahr viel durchgemacht, und das hat mir weit mehr beigebracht, als ich erwartet hatte. Und es hilft mir auf jeden Fall auch in diesem Jahr bisher."

"Natürlich gibt es noch viel zu tun, aber ich habe definitiv das Gefühl, die Situation viel besser im Griff zu haben", so Antonelli, bei dem bereits Ende 2025 ein Aufwärtstrend erkennbar war. In der Schlussphase der Saison fuhr er in Brasilien und Las Vegas zweimal in Folge aufs Podium.

2026 profitiert er zudem vom neuen Reglement, an das sich alle Piloten erst einmal gewöhnen müssen. "Es hilft sicher, dass alle bei Null angefangen haben", betont auch er selbst. Denn dadurch, dass die Autos komplett neu sind, hat er in dieser Hinsicht gegenüber den etablierten Piloten keinen Nachteil mehr.

Antonelli gesteht: Da ist Russell noch besser

Das gilt auch für seinen Teamkollegen George Russell, der 2026 bereits seine achte Formel-1-Saison fährt. In der WM ist er in Japan allerdings hinter Antonelli zurückgefallen. "Ich glaube, im Qualifying hat er immer noch die Nase vorn, vor allem in Q3", gesteht Antonelli.

"Er schafft es immer, noch das gewisse Extra herauszuholen. Daran arbeite ich noch. Was das Renntempo angeht, haben wir meiner Meinung nach aber eine wirklich starke Basis", so der Italiener. In Suzuka war er am Sonntag der schnellste Mann im Feld.

Über Russell sagt er: "Er ist ganz offensichtlich ein extrem starker, sehr kompletter Fahrer. Ich glaube, das hat er vergangenes Jahr oft unter Beweis gestellt, und deshalb wird es nicht einfach werden. Daher muss ich alles so perfekt wie möglich machen [um ihn zu schlagen]."

Zumindest aktuell scheint es kein anderes Team im Feld zu geben, das Mercedes ernsthaft in der WM herausfordern kann. Sollte es in den kommenden Monaten dabei bleiben, könnte es auf ein internes Duell um den Titel zwischen Antonelli und Russell hinauslaufen.

Sollte das der Fall sein, wäre Antonelli dafür wohl deutlich besser gerüstet, als es noch im vergangenen Jahr der Fall gewesen wäre.

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