Formel 1
Formel 1
02 Juli
-
05 Juli
Nächstes Event in
33 Tagen
16 Juli
-
19 Juli
Nächstes Event in
47 Tagen
30 Juli
-
02 Aug.
Nächstes Event in
61 Tagen
27 Aug.
-
30 Aug.
Nächstes Event in
89 Tagen
03 Sept.
-
06 Sept.
Nächstes Event in
96 Tagen
17 Sept.
-
20 Sept.
Nächstes Event in
110 Tagen
24 Sept.
-
27 Sept.
Nächstes Event in
117 Tagen
08 Okt.
-
11 Okt.
Nächstes Event in
131 Tagen
22 Okt.
-
25 Okt.
Nächstes Event in
145 Tagen
R
Mexiko-Stadt
29 Okt.
-
01 Nov.
Nächstes Event in
152 Tagen
12 Nov.
-
15 Nov.
Nächstes Event in
166 Tagen
26 Nov.
-
29 Nov.
Nächstes Event in
180 Tagen
Details anzeigen:

Wolff fürchtet: Formel 1 bekommt weniger Antrittsgelder

geteilte inhalte
kommentare
Wolff fürchtet: Formel 1 bekommt weniger Antrittsgelder
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
02.06.2018, 09:47

Weil immer mehr Strecken ein anderes Geschäftsmodell wollen, als wie unter Bernie Ecclestone horrende Summen zu bezahlen, sieht Toto Wolff Einnahmen schwinden

Toto Wolff, Mercedes AMG F1 Director of Motorsport in the Press Conference
Maurizio Arrivabene, Team Principal, Ferrari, with Toto Wolff, Executive Director (Business), Mercedes AMG
Niki Lauda, Mercedes AMG F1 Non-Executive Chairman and Bernie Ecclestone
Chase Carey, Chief Executive Officer and Executive Chairman of the Formula One Group

Mercedes-Boss Toto Wolff fürchtet, dass der Formel 1 in Zukunft große Einnahmen verloren gehen, die unter der Ära von Bernie Ecclestone von den Rennstrecken kamen. Bislang mussten die Strecken hohe und meist jährlich wachsende Antrittsgebühren zahlen, damit die Königsklasse gastiert, doch unter Liberty Media könnten andere Geschäftsmodelle zur Anwendung kommen, die weniger Geld in die Kassen spülen.

"Antrittsgebühren waren eine der drei Haupteinnahmequellen beim alten Business-Modell von Bernie - und bei diesen Deals war er herausragend", sagt Wolff. Zwar habe Ecclestone das Talent gehabt, auch den letzten Cent zugunsten der Teilhaber und der Teams herauszuschlagen, jedoch ist dem Österreicher bewusst, dass das nicht unbedingt nachhaltig sein muss: "Es hat manche Promoter in eine wirtschaftlich schwierige Lage gebracht."

Selbst wirtschaftlich starke Nationen wie Deutschland konnten und wollten sich keinen Grand Prix mehr leisten, sodass mehr Länder wie Bahrain oder Abu Dhabi auftauchten, während Traditionsstrecken verschwanden. Liberty Media könnte nun einen anderen Ansatz wählen, wie man beispielsweise mit dem Rennen in Miami vorhat.

Statt einer horrenden Antrittsgebühr will die Formel 1 einen Teil der Einnahmen behalten, was jedoch größere Unsicherheit und ein größeres Risiko birgt. Strecken wie Hockenheim habe bereits öffentlich vermeldet, dass sie für eine Verlängerung des Vertrages ebenfalls ein lukrativeres Modell haben wollen. Die Teams fürchten aber nun, dass der Formel 1 dadurch Einnahmen verloren gehen, wodurch auch sie weniger bekommen.

"Wenn es bei einer Säule schwierig wird, das Level beizubehalten, dann müssen wir in anderen Bereichen wachsen", sagt Wolff und hofft auf mehr Einnahmen bei den Themen TV-Übertragung, digitalem Content oder sonstigen Alternativen, die man bislang nicht in Geld ummünzen konnte. "Ich habe Vertrauen in das aktuelle Management, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen werden", so der Mercedes-Boss.

Marcus Ericsson: Leclercs größter Vorteil ist das Qualifying

Vorheriger Artikel

Marcus Ericsson: Leclercs größter Vorteil ist das Qualifying

Nächster Artikel

Haas will mit großem Kanada-Update den Durchbruch schaffen

Haas will mit großem Kanada-Update den Durchbruch schaffen
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Urheber Norman Fischer