Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Für Dich empfohlen

Startaufstellung 24h Nürburgring 2026 in Bildern

Langstrecke
24h Nürburgring
Startaufstellung 24h Nürburgring 2026 in Bildern

Jorge Martin zu Sturz in Kurve 12: "Musste sofort an Luis Salom denken"

MotoGP
Barcelona
Jorge Martin zu Sturz in Kurve 12: "Musste sofort an Luis Salom denken"

24h Nürburgring Liveticker: Abt-Dominanz im Top-Qualifying

Langstrecke
24h Nürburgring
24h Nürburgring Liveticker: Abt-Dominanz im Top-Qualifying

Exklusive HWA-Hilfe vor 24h-Rennen: Erhält Verstappen Sonderbehandlung?

Langstrecke
24h Nürburgring
Exklusive HWA-Hilfe vor 24h-Rennen: Erhält Verstappen Sonderbehandlung?

"Einige gute Kniffe gefunden": Warum mit dem M3 Touring zu rechnen ist

Langstrecke
"Einige gute Kniffe gefunden": Warum mit dem M3 Touring zu rechnen ist

"Ich habe 285 Rennen verloren": Jenson Button über mentale Belastung

Formel 1
"Ich habe 285 Rennen verloren": Jenson Button über mentale Belastung

Frust bei Ferrari? Ehemaliger Renningenieur rechnet mit Ärger

Formel 1
Frust bei Ferrari? Ehemaliger Renningenieur rechnet mit Ärger

MotoGP-Liveticker Barcelona: Martin nach zwei Stürzen in Q1

MotoGP
MotoGP-Liveticker Barcelona: Martin nach zwei Stürzen in Q1

Wolff warnt vor Antonelli-Hype: "Handbremse anziehen"

Toto Wolff lobt die Entwicklung von Kimi Antonelli - warnt aber gleichzeitig vor einer Überlastung durch Medien und Fans in einer frühen Karrierephase

Wolff warnt vor Antonelli-Hype: "Handbremse anziehen"

Toto Wolff äußert seine Bedenken über den Antonelli-Hype

Foto: NurPhoto NurPhoto

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat sich zu den wachsenden Erwartungen rund um Nachwuchsfahrer Antonelli geäußert und dabei betont, dass das Team vor allem die Aufgabe hat, den jungen Italiener vor übermäßiger öffentlicher Aufmerksamkeit zu schützen.

"Ich denke, der einfachere Teil ist sicherzustellen, dass er hier im Team mit beiden Füßen auf dem Boden bleibt", sagt Wolff. Dabei spielt auch das familiäre Umfeld eine entscheidende Rolle: "Seine Eltern haben einen großen Anteil daran, dass er bodenständig bleibt."

Medialer Druck in Italien wächst

Gleichzeitig verweist Wolff auf die besondere mediale Situation in Italien. Dort steht Antonelli zunehmend im Fokus einer breiten Öffentlichkeit, die aktuell vor allem Sportstars wie Tennis-Weltranglistenersten Jannik Sinner feiert.

"Das größere Problem ist die italienische Öffentlichkeit. Jetzt, wo sie im Fußball nicht qualifiziert sind, geht es um Sinner und Antonelli. Und das ist etwas, das wir kontrollieren müssen", erklärt Wolff. Es gibt zahlreiche Anfragen von Medien und Sponsoren, weshalb es Aufgabe des Teams sei, "die Handbremse anzuziehen".

Entwicklung stimmt, Erwartungen bleiben Thema

Auch mit Blick auf die Entwicklung des 19-Jährigen zeigte sich Wolff beeindruckt, warnt jedoch vor überzogenen Erwartungen. "Ich denke, das ist genau die Entwicklung, die wir erwartet haben. Momente der Brillanz, aber auch Phasen, in denen man sich die Haare raufen möchte", sagt er. In dieser Saison kommt vieles zusammen, was sich bereits angedeutet hat.

Antonelli hat in seiner bisherigen Karriere immer wieder seine Lernfähigkeit unter Beweis gestellt. "Er kann analysieren, aber er überdenkt es nicht zu sehr. Er kann Dinge einordnen und dann abhaken", so Wolff. Diese Fähigkeit hilft ihm, mit Druck und Fehlern umzugehen.

Langfristige Perspektive statt kurzfristiger Druck

Gleichzeitig mahnt der Mercedes-Motorsportchef zur Geduld. "Es ist ein langer Weg. Er ist 19 Jahre alt. Ich glaube nicht, dass ich in diesem Alter allein zum Flughafen gefunden hätte", sagt Wolff. Die Erwartungen müssten realistisch bleiben, da Rückschläge unvermeidbar sind. "Wenn er einen Fehler macht, werden die Leute sagen, vielleicht ist er doch nicht der Superstar, den wir erwartet haben."

Auch der Vater von Antonelli äußert sich im Rahmen der Diskussion und unterstützt die Linie des Teams. Auf den Hinweis von Wolff, dass die Familie eine wichtige Rolle bei der Bodenständigkeit spielt, antwortet er knapp: "Richtig, richtig."

Wolff erläutert abschließend: Das Ziel ist es, die Entwicklung von Antonelli langfristig zu begleiten, ohne ihn durch überhöhten Druck zu belasten. "Wir wollen den langen Weg gehen. Er kann viele Meisterschaften über zehn oder fünfzehn Jahre gewinnen, aber wir wollen jetzt nicht stolpern, nur weil die Erwartungen zu hoch sind."

Vorheriger Artikel Vom Talent zum Titelkandidaten: Ist Kimi Antonelli der neue Dominator?
Nächster Artikel Fahrernoten Miami: Kimi Antonelli verliert hauchdünn gegen Franco Colapinto

Aktuelle News