Yuki Tsunoda hadert: Perez hat mich drei Zehntel gekostet

Yuki Tsunoda freut sich über den Q3-Einzug auf Medium-Reifen, hadert aber mit Verkehr durch Sergio Perez - Neuer, alter Ansatz hilft bei der Form

Yuki Tsunoda hadert: Perez hat mich drei Zehntel gekostet
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Es sind "gemischte Gefühle", die Yuki Tsunoda nach dem Qualifying zum Rennen in Saudi-Arabien (Formel 1 2021 live im Ticker) hat. Der Japaner landete zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Pierre Gasly auf Rang acht und ärgert sich, dass es keine bessere Platzierung geworden ist.

"Ich hatte auf meiner letzten Runde Verkehr durch [Sergio] Perez, was mich eine Menge Rundenzeit gekostet hat", hadert der AlphaTauri-Pilot und beziffert den Schaden auf drei Zehntelsekunden. Die hätten ihn zumindest noch an Lando Norris vorbeigebracht. "Aber ich habe im ersten Sektor eine Menge 'Dirty Air' gehabt und bin nur herumgerutscht."

Der Japaner vergleicht es mit Mexiko, "aber diesmal bin ich auf der Strecke geblieben", wie er betont. "Es ist schade, denn Q3 war wirklich gut. Ich war konstant in einer guten Position, und es gab noch Raum, um mich zu verbessern. Tja, am Ende passieren aber solche Dinge nun einmal."

Allerdings sieht er auch das Positive, denn in Q3 ist er diesmal auf den Medium-Reifen eingezogen. "Das habe ich noch nie geschafft", freut er sich. "Das war wirklich gut."

 

Im Rennen sollen es für Tsunoda dann endlich mal wieder Punkte werden - die ersten seit Austin. Mittlerweile habe er das nötige Selbstvertrauen im Auto, weswegen es für ihn in Sachen Performance vor allem im Qualifying deutlich besser läuft als zuvor. "Ich bin zufrieden mit meiner derzeitigen Form. Ich muss es im Rennen nur zusammenbekommen", sagt er.

Tsunoda hat mittlerweile wieder in eine gute Form gefunden. Galt er zu Beginn der Saison als große Entdeckung, flachte der Hype nach mäßigen Leistungen zu Saisonmitte ab. Aktuell zeigt die Kurve aber wieder nach oben, was der AlphaTauri-Pilot an einem veränderten Ansatz festmacht. Getreu dem Motto: Back to the Roots.

"Es ist eher der Ansatz, den ich in Bahrain und Imola gewählt habe: einfach in der ersten Runde Vollgas und dann sehen, was dabei herauskommt", sagt er. Der Unterschied zu damals: "Jetzt habe ich mehr Erfahrung aus den vorherigen Rennen. Ich kenne das Limit. Ich denke nicht, dass ich die Fortschritte ohne die vergangenen 18 Rennen hätte machen können."

Vor allem seit Brasilien oder schon in Mexiko könne er das neue Selbstvertrauen spüren. "Ich habe das Auto jetzt mehr unter Kontrolle", betont er. "Ich habe einfach aufgehört, zu sehr über Selbstvertrauen und so nachzudenken. Ich habe einfach versucht, keine Fehler zu machen, das Auto zu spüren und einfach Spaß zu haben. Das ist der Schlüssel."

Er betont: "Ich denke, ich habe in diesem Jahr bewiesen, dass ich einen guten Job mache. Ich werde einfach so weitermachen", so Tsunoda. "Ich bin froh, dass ich diesen Ansatz gewählt habe."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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