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Yuki Tsunoda: Wird er Red Bulls nächster Max Verstappen?

Yuki Tsunoda steigt 2021 nach nur einem Jahr in der Formel 2 in die Königsklasse auf - Von den Red-Bull-Verantwortlichen erhält er eine Menge Vorschusslorbeeren

Yuki Tsunoda: Wird er Red Bulls nächster Max Verstappen?

Das Red-Bull-Juniorprogramm brachte in der Vergangenheit viele Formel-1-Stars hervor. Neben Sebastian Vettel, der mit vier WM-Titeln bis heute der erfolgreichste Red-Bull-Junior ist, stammen beispielsweise auch die Grand-Prix-Sieger Max Verstappen, Daniel Ricciardo oder Pierre Gasly aus der Schmiede von Helmut Marko.

Doch in den vergangenen Jahren hat das Programm etwas von seinem Mythos eingebüßt. Sowohl Gasly als auch Alexander Albon scheiterten im zweiten Red-Bull-Cockpit an der Seite von Verstappen. Dazu wurden mit Daniil Kwjat und Brendon Hartley mangels Alternativen zwei eigentlich bereits aussortierte Piloten zurückgeholt.

Weil kein eigener Fahrer die Ansprüche erfüllen konnte, sitzt mit Sergio Perez 2021 nun erstmals seit vielen Jahren wieder ein Pilot im Red Bull, der nicht aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Dafür befördert man mit Yuki Tsunoda zur neuen Saison immerhin auch einen eigenen Junior aus der Formel 2 ins Schwesterteam AlphaTauri.

Tsunoda überzeugte in Nachwuchsserien

Der Japaner soll die nächste Erfolgsgeschichte des Red-Bull-Juniorprogramms werden. "Ich liebe ihn! Sein Speed. Die Art und Weise, wie er überholt. Aber auch wie schnell er lernt, mit den Reifen umzugehen. All diese Dinge", schwärmt Helmut Marko von dem 20-Jährigen, der die Formel 2 im vergangenen Jahr auf Rang drei beendete.

Damit landete Tsunoda im Formel-1-Unterbau zwar hinter Champion Mick Schumacher und Callum Ilott. Doch während es für die beiden Ferrari-Junioren jeweils bereits die zweite Formel-2-Saison war, verbrachte Tsunoda lediglich ein Jahr dort. Daher sind seine drei Siege und Platz drei in der Gesamtwertung mehr als beachtlich.

"Yuki ist nicht nur extrem schnell und talentiert, er ist auch sehr lustig und locker von seiner Art", erklärt Marko gegenüber 'F1-Insider.com'. "Ich habe ihn schon in der Formel 3 entdeckt", verrät der Österreicher. Da belegte Tsunoda 2019 zwar nur den neunten Rang. Viele Piloten, die damals vor ihm landeten, hängte er 2020 in der Formel 2 jedoch ab.

Marko scheint also den richtigen Riecher gehabt zu haben. Wurde zunächst noch darüber spekuliert, Tsunoda sei lediglich im Nachwuchsprogramm, weil Motorenpartner Honda gerne einen japanischen Fahrer hätte, hat er mit seinen Leistungen 2020 bewiesen, dass er für die Formel 1 mehr mitbringt als nur die "richtige" Staatsbürgerschaft.

Über AlphaTauri zu Red Bull?

"Er ist schnell, und er gibt gutes Feedback", lobt auch AlphaTauri-Technikchef Jody Egginton, der bei Testfahrten bereits mit dem 20-Jährigen gearbeitet hat. Tsunoda durfte im November 2020 zunächst den alten 2018er-Boliden testen, nach dem Saisonfinale absolvierte er in Abu Dhabi zudem den Young-Driver-Test für das Team.

"Er hat bereits bewiesen, dass er das Zeug hat und schnell lernt", sagt Egginton. Allerdings müsse der Rookie sich vor dem Saisonauftakt 2021 erst noch weiter an das Formel-1-Auto gewöhnen. Vor allem die Reifen seien ein großes Thema. "Die Formel 2 ist da ein gutes Training, aber es ist nicht identisch", erklärt Egginton.

Der Technikchef ist davon überzeugt, dass AlphaTauri der richtige Ort für Tsunoda ist, um seine ersten Schritte als Formel-1-Pilot zu gehen. Schließlich sei es der Job des Rennstalls, mit jungen Fahrern zu arbeiten. Für das Team sei es daher "normal", einen Nachwuchspiloten an die Königsklasse heranzuführen.

Sollte Tsunoda seinen Job dort gut machen, wäre ein anschließender Wechsel zu Red Bull Racing der nächste logische Schritt. Erst die kommenden Jahre werden also zeigen, ob der Japaner wirklich das Zeug dazu hat, der nächste Max Verstappen zu werden. Bei seinen unmittelbaren Vorgängern hat sich diese Hoffnung bekanntlich nicht erfüllt.

Weitere Co-Autoren: Oleg Karpow. Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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