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Zandvoort-Rennen vor vollem Haus? Veranstalter geben Hoffnung nicht auf

Die Corona-Pandemie hat Europa weiter fest im Griff, die Veranstalter des Rennens in Zanvoort hoffen dennoch auf volle Ränge im September

Zandvoort-Rennen vor vollem Haus? Veranstalter geben Hoffnung nicht auf

Trotz der weiterhin angespannten Corona-Situation haben die Veranstalter des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort die Hoffnung auf ein Rennen vor ausverkauftem Haus noch nicht aufgegeben. "Solange nicht feststeht, dass es unmöglich ist, nehmen wir an, dass es möglich ist", sagt Rennchef Robert van Overdijk dem 'Algemeen Dagblad'.

Das Rennen an der Nordseeküste ist für den 5. September terminiert. Eigentlich sollte Zandvoort bereits im vergangenen Jahr in den Rennkalender der Formel 1 zurückkehren, doch die Corona-Pandemie zwang die Veranstalter zur Absage.

Wenngleich bis Herbst noch reichlich Zeit ist, so deutet die aktuelle Entwicklung der Pandemie in Europa nicht darauf hin, als könnte das Rennen vor großer Kulisse über die Bühne gehen. Van Overdijk aber hat eine klare Botschaft: "Wir arbeiten mit voller Kraft an einem ausverkauften Rennen. Das sind wir allen Parteien schuldig."

Die unsichere Situation hinsichtlich der Infektionszahlen hinterlasse auch bei den Verantwortlichen ihre Spuren. "Die täglichen Zahlen fluktuieren, über nichts anderes wird gesprochen. Ärgert mich das? Jeder will Klarheit. Aber niemand kann in eine Kristallkugel blicken", sagt van Overdijk. "Definitive Klarheit" erwarte er nicht vor "Juni, vielleicht Juli".

Spätestens dann müsse aber Grünes Licht vorliegen - oder halt eine Ansage, dass es keine Zuschauer gibt. "Wir brauchen acht bis zehn Wochen, um alles aufzubauen - Tribünen, Hospitality, Zelte. Die Pläne sind fertig, die Aufträge sind fertig, der Mobilitätsplan, die Genehmigungen. Organisationstechnisch sind wir bereit", sagt er.

Falls keine Zuschauer zugelassen werden, könnte erneut eine Absage drohen. "Es liegt nicht nur an uns, ob das Rennen stattfindet. Das entscheidet auch die FOM [Formula One Management; Anm. d. Red.]. Die FOM will wieder einen guten Kalender und sehnt sich natürlich nach Zuschauern. Ich denke, dass wir darüber reden werden", sagt van Overdijk.

Mit Bildmaterial von LAT.

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