Zeitreise für George Russell: Kurzurlaub auf Kartbahn in Italien
George Russell hat sich in der Formel-1-Pause nach Italien begeben, um ein Auge auf die nächste Generation des Motorsports und den Sohn von Toto Wolff zu werfen.
George Russell hat vor dem Großen Preis von Miami einen kleine Zeitreise absolviert
Foto: Formel 1
George Russell hat in der Formel-1-Pause eine Kartbahn in Italien besucht. Auf dem Gelände von South Garda Karting in Lonato, mit dem Auto circa 1,5 Stunden von Mailand entfernt, hat sich der Mercedes-Pilot seine ersten internationalen Sporen verdient.
Gemeinsam mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff und dessen Ehefrau Susi (Chefin der Frauen-Nachwuchsserie F1 Academy) war der 28-Jährige unter anderem in Norditalien zu Gast, um den Sohn des Teamchefs im Kart zu beobachten. Schließlich ist Jack Wolff seit einiger Zeit selbst fleißig auf vier Rädern aktiv.
Auf Instagram äußerte sich Russell wie folgt zu seinem nostalgischen Kurzurlaub: "Selbe Strecke, 23 Jahre später! Sehr cool, mit Toto und Susie wieder auf der Kartbahn zu sein, und sich Jack und die nächste Generation der Rennfahrer anzuschauen."
Der Kartsport als Basis
Bis heute gilt der Kartsport als die Grundausbildung für eine erfolgreiche Zukunft im Motorsport. Formel-1-Legenden wie Michael Schumacher, Lewis Hamilton oder Max Verstappen konnten sich in dieser Welt erstmals einen Namen machen.
Von Verstappen, Leclerc, Norris oder Russell geistern von Zeit zu Zeit alte Videoaufnahmen aus Kindertagen im Kartsport durch die sozialen Medien. Ein paar solcher Fotos hat Russell selbst in seinem Instagram-Post geteilt.
Dieser Tage werden Kinder und Teenager bei internationalen Kartrennen nicht nur intensiv gescoutet, sondern gar für das eine oder andere Juniorprogramm aktueller Formel-1-Teams verpflichtet. Das Paradebeispiel für diese Entwicklung ist aktuell ausgerechnet Kimi Antonelli, mit dem Russell zurzeit in der eigenen Garage zu kämpfen hat.
Der Mercedes-Pilot wurde schon mit zwölf Jahren für das Juniorteam des Rennstalls verpflichtet und gilt seither als eines der größten Talente im Motorsport. Seinen ersten Grand-Prix-Sieg konnte der inzwischen 19-Jährige beim Großen Preis von China in Shanghai feiern. Zwei Wochen später gelang dem Wunderknaben der nächste Sieg, diesmal auf dem Rundkurs von Suzuka in Japan.
In der WM-Wertung liegt der Italiener nach drei Rennen schließlich vor dem sechsmaligen Grand-Prix-Sieger. Und glaubt man Experten wie Martin Brundle, so muss sich der Topfavorit auf den Titel durchaus Sorgen um die Performance seines jüngeren Teamkollegen machen. Das nächste Duell zwischen Russell und Antonelli wird beim Großen Preis von Miami Anfang Mai stattfinden.
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