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Langjähriger Mercedes-Ingenieur wechselt zu Williams

Dan Milner arbeitet ab sofort für Williams

Foto: Williams

Nach dem Fehlstart in die Formel-1-Saison 2026 hat Williams eine Neuverpflichtung bestätigt. Das Traditionsteam aus Grove hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass Dan Milner als Chefingenieur im Bereich der Fahrzeugtechnologie ("Chief Engineer - Vehicle Technology") zum Rennstall stößt.

Milner kommt von Mercedes, wo er seit 2011 und bis zuletzt unter Vertrag stand und in diesem Zeitraum verschiedene Positionen bekleidete. Bis zu seinem Abschied war er für das Team aus Brackley als Chefingenieur in der Forschung und Entwicklung im Einsatz.

Seine ersten Schritte in der Formel 1 ging er bereits vor 20 Jahren bei Mercedes-Vorgängerteam Honda, später arbeitete er auch für Brawn, das 2010 zum Mercedes-Werksteam wurde. In seinen Jahren in Brackley arbeitete er auch mit James Vowles zusammen, der heute Teamchef bei Williams ist.

"Nach 20 Jahren in Brackley ist es an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen", erklärt Milner selbst und betont: "Williams hat einen klaren, ehrgeizigen Plan für die Zukunft, und ich freue mich darauf, mit meiner Erfahrung und meinem Wissen dazu beizutragen, diesen Weg voranzutreiben."

"Ich kann es kaum erwarten, das Team kennenzulernen, mich in die Organisation einzuarbeiten und damit zu beginnen, Ideen auf der Rennstrecke in Leistung umzusetzen", so Milner.

Williams-Technikchef Matt Harman betont: "Dan bringt umfassende Erfahrung und eine klare Führungsstärke mit. Er hat bedeutende Projekte in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Antriebsstränge geleitet und Ideen in konkrete Ergebnisse umgesetzt."

"Außerdem versteht er es, Teams zusammenzubringen, um Ziele zu erreichen. Dan wird eine zentrale Rolle bei unserem Fahrzeugtechnologieplan und dabei spielen, Innovationen in beständige Leistungssteigerungen auf der Rennstrecke umzusetzen", kündigt Harman an.

In einer Pressemitteilung des Teams heißt es zudem: "Bei Williams wird Dan für den Bereich Fahrzeugtechnik verantwortlich sein und durch komplexe, integrierte Technologieprogramme die Leistung sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke optimieren."

Williams war mit hohen Zielen in die neue Formel-1-Ära ab der Saison 2026 gestartet, holte in den ersten drei Rennen unter dem neuen Reglement aber lediglich zwei WM-Punkte und liegt damit nur auf dem neunten Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.

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