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Oscar Piastri steigt in Hamiltons WM-McLaren von 2008 und spricht über den Reiz alter Formel-1-Autos

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Oscar Piastri beim Showrun in Miami im McLaren von Lewis Hamilton aus der Saison 2008

Foto: CHANDAN KHANNA / AFP via Getty Images

Oscar Piastri hat beim Fan-Festival im Vorfeld des Grand Prix von Miami in besonderer Weise in die Vergangenheit der Formel 1 eintauchen dürfen. Der McLaren-Pilot setzte sich in den Weltmeister-Wagen von Lewis Hamilton aus der Saison 2008 und zeigt sich danach begeistert von dem Erlebnis.

"Es war cool. Es macht immer Spaß, ein älteres Auto zu fahren", sagt Piastri. "Der Sound war ziemlich besonders, etwas einfacher, und das Gefühl darin ist ziemlich cool. Es ist natürlich ein toller Tag für uns als Team, aber ein Saugmotor-V8 zu fahren war cool."

Emotionen im historischen McLaren

Der Australier nutzte die Gelegenheit nicht nur für einen nostalgischen Blick zurück, sondern auch für einen Vergleich mit der aktuellen Formel 1. Im Rahmen einer Medienrunde wurde er gefragt, was ihm an der neuen Reglement-Ära am besten und am wenigsten gefällt.

"Ich darf mich immer noch Formel-1-Fahrer nennen. Das ist immer etwas Cooles", meint Piastri zunächst mit einem Lächeln. Einen klaren Nachteil wollte er dem aktuellen Reglement nicht direkt zuschreiben. "Das ist schwer, etwas Negatives zu sehen. Ich weiß nicht."

Blick auf Vergangenheit und Zukunft der Formel 1

Gleichzeitig blickt er auf das Auto aus dem Jahr 2008 zurück und zieht daraus einen Gedanken für die Zukunft. "Im Ernst, als ich gestern ein Auto aus 2008 gefahren bin und einige der coolen Autos aus der Vergangenheit gesehen habe, wäre es sehr cool, einige dieser Dinge für die Zukunft wiederzuholen. Was das Produkt angeht, wir machen offensichtlich Änderungen, um es zu verbessern."

Auch andere Fahrer äußerten sich zur aktuellen Regelgeneration. Sergio Perez beispielsweise verweist augenzwinkernd auf seine Kindheit. "Ich war sehr froh, dass ich als kleiner Junge viel Mario Kart gespielt habe, also habe ich eine Menge Vorbereitung auf diese neue Ära", sagt der Mexikaner.

Komplexität der aktuellen Technik

Nico Hülkenberg wiederum betont die Komplexität der aktuellen Technik, sieht darin aber auch einen Reiz. "Sie sind ziemlich unterschiedlich und manchmal kann das auch spannend sein, wenn man Dinge neu lernen muss und versucht, einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu finden", erklärt er.

Gleichzeitig betont er jedoch die Schwierigkeiten: "Die Vorbereitung der Energie für eine Qualifying-Runde war sehr schwierig. Kleine Dinge hatten sehr große Konsequenzen. Ich denke, einiges davon sollte mit den aktuellen Anpassungen verbessert werden, damit es sauberer und einfacher wird."

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