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"Zu sehr unter Druck gesetzt": Red Bull hat sich bei Albon entschuldigt

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"Zu sehr unter Druck gesetzt": Red Bull hat sich bei Albon entschuldigt
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Nach dem verkorksten Budapest-Qualifying hat sich Red Bull bei Alexander Albon entschuldigt - Christian Horner glaubt, dass sein Schützling noch viel Potenzial hat

Alexander Albon beendete den Großen Preis von Ungarn als Fünfter. Das klingt im Red Bull nicht besonders spektakulär, doch nachdem Albon nur von Startplatz 13 ins Rennen gegangen war, erklärt Teamchef Christian Horner bei 'Sky': "Ich bin sehr zufrieden mit Alex. Er stand [zuletzt] etwas in der Kritik, die sehr hart ihm gegenüber war."

Für das verkorkste Qualifying übernimmt Horner die Verantwortung. Er erklärt: "[In Q2] haben wir beim Timing einen Fehler gemacht. Wir haben ihn zu sehr unter Druck gesetzt, und dafür müssen wir die Verantwortung übernehmen. Dafür haben wir uns [nach dem Qualifying] bei ihm entschuldigt." Albon war am Samstag bereits in Q2 ausgeschieden.

Im Rennen habe er dann einen "großartigen Job" gemacht, so Horner. Albon habe sich sehr gut im Feld nach vorne gearbeitet und einige gute Überholmanöver gezeigt. Der Teamchef erinnert zudem daran, dass der RB16 momentan "sehr schwierig" zu fahren sei. Teamkollege Max Verstappen habe durch seine Erfahrung, die Albon noch fehle, hier einen Vorteil.

Der Niederländer könne die aktuellen Probleme besser umfahren, doch Albon sammele mit jedem Rennen Erfahrung. Deswegen ist sich Horner sicher: "Er wird stärker und stärker." Im Hinblick auf das Ungarn-Wochenende erklärt er: "Es war ein schwieriges Wochenende für Alex." Man habe das Auto wegen der Probleme in jeder Session umgebaut.

"Wenn man nicht die Erfahrung hat, so wie er, dann ist es schwieriger, damit umzugehen", nimmt in Horner in Schutz. Im Rennen habe er trotzdem einen guten Rhythmus gehabt, und auch die Pace sei im Vergleich zu Verstappen "sehr, seht gut" gewesen. Auch insgesamt findet Horner, dass Albon in bislang allen Saisonrennen "sehr gut gefahren" sei.

Ziel sei es nun, das Auto für die Fahrer in Zukunft "leichter" zu machen, um so die Lücke zu Mercedes zu schließen. Doch Horner räumt ein: "Sie haben momentan ein phänomenales Auto. Und es liegt an uns, die Lücke zu schließen und sie einzuholen." In der Konstrukteurs-WM liegt Red Bull nach den ersten drei Rennen bereits 66 Zähler hinter Mercedes.

Auch Alexander Albon soll in den kommenden Wochen und Monaten dabei helfen, noch einmal an das Weltmeisterteam heranzukommen. "Ich glaube wirklich, dass Alex noch viel mehr Potenzial hat, das wir bislang noch nicht gesehen haben", zeigt sich Horner optimistisch. Es liegt auch am Team, ihm dabei zu helfen, dieses abzurufen.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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Artikel-Info

Rennserie Formel 1
Fahrer Alexander Albon
Teams Aston Martin Red Bull Racing
Urheber Ruben Zimmermann