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Zu viele Medientermine - Verstappen fordert neues Wochenendformat

Max Verstappen hat sich im Rahmen des Formel-1-Rennwochenendes in Imola für ein neues Wochenendformat ausgesprochen - Fahrer haben zu viele Medientermine

Vor dem Hintergrund der Diskussionen zwischen der Fahrergewerkschaft (GPDA) mit der Formel 1 und der FIA hinsichtlich des neuen Zeitplans und der Medienverpflichtungen der Fahrer schlägt Red-Bull-Pilot Max Verstappen Änderungen am Wochenendformat der Formel 1 vor.

Seit diesem Jahr findet die Pressekonferenz der Fahrer erst am Freitagmorgen vor den Trainingssessions statt, während die Medientermine in den Jahren zuvor immer am Donnerstag abgehalten wurden. Was auf dem ersten Blick nach einer Verkürzung der Medienaktivitäten für die Fahrer aussieht, hat sich in Wahrheit als das komplette Gegenteil entpuppt.

"Der Donnerstag ist jetzt sehr lang, obwohl er gar nicht mehr als richtiger Tag zählt. Aber für uns ist es immer noch die gleiche oder vielleicht sogar eine größere Arbeitsbelastung und dazu kommt, dass der Freitag jetzt viel länger ist, da wir früher an die Strecke kommen müssen", moniert Verstappen.

Verstappen: Altes Format war besser

"Das früher an die Strecke kommen, ist nicht das Problem, aber der ganze Tag ist viel länger. Man sollte eigentlich erwarten, dass die Wochenenden kürzer sein müssten, wenn wir immer mehr Rennen fahren", fügt Verstappen hinzu.

"Es muss sich definitiv etwas ändern, denn wir sind an mehr Tagen an der Strecke, obwohl der Rennkalender immer voller wird. Es geht hauptsächlich darum, wie wir die Medienaktivitäten und die Pressekonferenz planen. Ich denke, dass es früher besser war."

Infolge dessen hat sich die GPDA an das Formel-1-Management und die FIA gewandt, um zu verdeutlichen, was den Fahrern am neuen Format nicht gefällt und wie ihrer Meinung nach die Dinge zum Besseren geändert werden können.

Russell: Geht nicht nur um Wunsch der Fahrer

GPDA-Direktor George Russell betont, dass es bei dem Wunsch der Fahrer, die Dinge zu ändern, nicht darum geht, konfrontativ, sondern konstruktiv zu sein, um die Formel 1 für alle besser zu machen.

"Ich bin erst seit drei Jahren dabei, aber zwischen allen Fahrern sind wir unglaublich vereint und stehen in ständiger Kommunikation mit der Formel 1 und der FIA, um zu versuchen, unseren Sport in jedem einzelnen Aspekt zu verbessern", so der Mercedes-Pilot.

Für Verstappen sei die größte Frustration meistens die gleichen Fragen von verschiedenen Fernsehteams gestellt zu bekommen: "Zuerst machen wir die Pressekonferenz und danach müssen wir auch noch draußen mit allen Fernsehsendern einzeln sprechen", kritisiert er.

Verstappen: Formel 1 sollte von anderen Sportarten abschauen

"Sie stellen alle die gleichen Fragen, sodass man sich sechs oder siebenmal wiederholt. Man versucht zwar, es interessant zu halten, indem man sich immer etwas anders ausdrückt, aber am Ende sagt man immer dasselbe."

Der Red-Bull-Fahrer schlägt dafür eine Lösung vor, die in anderen Sportarten bereits angewendet wird: "In anderen Sportarten werden viele Mikrofone zur Pressekonferenz zusammengebracht und die Sender können dann gleich sechs, acht oder zehn Fragen am Stück stellen und sind nicht auf zwei Fragen begrenzt."

Neben den Fahrern sind auch die Medienvertreter wenig glücklich mit der Verlegung der Pressekonferenz vom Donnerstag auf den Freitag, da viele Aussagen der Fahrer bereits wenige Stunden später nach den Trainings ihre Relevanz verlieren.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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