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Zum 5. Todestag: Lauda-Witwe spricht über Hamiltons Ferrari-Wechsel

Seinen Segen hätte er wohl gehabt: Niki Lauda war Lewis Hamiltons Mentor, wurde selbst zweimal Champion für Ferrari - vor fünf Jahren verstarb der Österreicher

Zum 5. Todestag: Lauda-Witwe spricht über Hamiltons Ferrari-Wechsel

Fünf Jahre ist es nun schon her: Am 20. Mai 2019 starb Niki Lauda, die Formel-1-Welt ehrte den dreimaligen Weltmeister aus Österreich wenige Tage später beim Großen Preis von Monaco: Unvergessen die markanten roten Lauda-Kappen der Piloten und der rote Stern auf dem Silberpfeil von Lewis Hamilton, der das Rennen damals auch für seinen Freund und Mentor gewann ...

Bald fährt Hamilton ganz in Rot, 2025 zieht es ihn nach Maranello zum Mythosteam der Formel 1, mit dem auch Lauda 1975 und 1977 die ersten beiden seiner drei WM-Titel gewann.

Aufgrund der engen Verbindung ihres verstorbenen Gatten zu Rekordweltmeister Hamilton, sei der Sensationswechsel des Briten im Winter natürlich auch im Hause Lauda ein "großes Thema" gewesen und habe "die Wogen hochkochen lassen", verrät Birgit Lauda nun im Gespräch mit dem ORF anlässlich Niki Laudas fünften Todestages.

 

Dabei finde sie den Wechsel "im Prinzip eigentlich auch sehr gut", sagt die Österreicherin und begründet: "Ferrari war ja auch so ein wichtiges Team für den Niki. Ich mir vorstellen, dass das für den Lewis wahrscheinlich noch mal so ein letzter Kick ist, noch einmal in so einem Team zu fahren."

Niki Lauda holte Lewis Hamilton Ende 2012 von McLaren zu Mercedes

Niki Lauda holte Lewis Hamilton Ende 2012 von McLaren zu Mercedes

Foto: Motorsport Images

Den Segen ihres Mannes hätte Hamilton also wohl gehabt: "Der Niki hat immer gesagt, das ist für jeden Formel-1-Fahrer halt sehr speziell, weil man vielleicht es wirklich schaffen sollte, mit Ferrari Weltmeister zu werden."

Lauda und Hamilton hätte "eine sehr spezielle und sehr enge Beziehung" verbunden, rekapituliert die Witwe: "Ich kann mich noch erinnern, wie der Niki ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion (...) ins Hotelzimmer geholt hat. Da war er noch bei seinem anderen Rennstall, also bei McLaren, und ihn davon überzeugt hat, dass es doch jetzt endlich Zeit und vor allem sehr gut wäre, wenn er diesen verlassen würde und einen neuen Schritt in seine Zukunft geht."

Erfolgsstory mit Mercedes ließ Laudas Augen "glühen"

Der Wechsel zu Mercedes zu Beginn der Saison 2013 zahlte sich für Hamilton mehr als aus, mit den Silberpfeilen fuhr er bis 2020 sechs weitere WM-Titel ein. Zu Laudas Mentoren-Rolle für Hamilton sagt seine Gattin: "Er war dann für ihn so eine Schulter, an der man sich anlehnen kann und auch eine Leitfigur. So habe ich die beiden miteinander erlebt."

Der späte Erfolg als Aufsichtsratsvorsitzender beim Formel-1-Team von Mercedes habe ihren Mann jedenfalls nach der erfolgreichen eigenen Karrieren im Sport, und der als Unternehmer und Fluglinienbesitzer, noch einmal ganz neu beflügelt, erinnert sich Lauda:

"Leitfigur": Lewis Hamilton huldigte Niki Lauda im ersten Rennen ohne ihn

Foto: LAT

"Das hat ihn schon sehr geprägt, und das war auch unfassbar schön zu sehen, wie er mit diesem Team und mit dem Toto (Wolff) die letzten Jahre so erfolgreich war", sagt Lauda und fügt an: "Wie sehr ihn das auch inspiriert hat." Ihr Mann habe die Erfolgsgeschichte mit Mercedes sehr genossen: "Das war für ihn eine richtige Bereicherung, da haben seine Augen geglüht", erklärt die Lauda-Witwe: "Er ist unfassbar gerne zum Rennen gefahren."

Lauda-Sohn Max interessiert sich sehr für die Formel 1

Auch nach dem Tod des großen Familienpatrons ist der Motorsport heute keineswegs aus dem Hause Lauda verschwunden, allen voran Sohn Max interessiere sich sehr für den Sport: "Das ist irgendwie wie so eine DNA, die sich dann bei Max und Mia doch so eingeschweisst hat. Es wird immer Formel 1 geschaut, natürlich", sagt Birgit Lauda.

Besonders ihrem Sohn habe es die Königsklasse angetan: "Der kennt halt jeden Namen", verrät Lauda "und er weiß natürlich, wer gewonnen hat und wer im hinteren Feld ist". Dazu stehe der Sohnemann "wirklich fast zu jedem Rennen auf und auch zu jedem Qualifying".

Witwe Birgit Lauda: Sie war mit Niki von 2008 bis zu seinem Tod verheiratet

Witwe Birgit Lauda: Sie war mit Niki von 2008 bis zu seinem Tod verheiratet

Foto: Motorsport Images

"Besonders schön" sei es, dass Niki Laudas Rennleidenschaft "so in uns weiterlebt", freut sich die Witwe, wenngleich Sohn Max das Kartfahren bisher nur als Hobby sehe und keine professionellen Ambitionen zu hegen scheint, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.

Indes sei, nach dem großen Hollywooderfolg "Rush" von 2013, nun auch ein neues Filmprojekt über den dreimaligen Weltmeister in Überlegung. Vergessen ist der große Lauda also auch nach fünf Jahren keineswegs - weder in der Formel 1, schon gar nicht aber im Kreise seiner Familie:

"Mercedes hat sich sehr bemüht nach seinem Tod ein unfassbar tolles Buch über ihn und uns, und wie wir bei der Formel 1 waren, zusammenzustellen", sagt Birgit Lauda in Bezug auf ihre Erinnerungsstücke und freut sich: "Es sind einfach schöne Erinnerungen und Momente."

Mit Bildmaterial von LAT.

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