Zum Test verurteilt: Williams-Teamchef erklärt Albons Strategie in Suzuka
James Vowels erläutert, warum das Rennen von Alexander Albon in Suzuka zur Testfahrt umfunktioniert wurde
Alexander Albon beim Grand Prix von Japan in Suzuka
Foto: LAT Images
Alexander Albon musste den Großen Preis von Japan zur Testfahrt umfunktionieren. Der Williams-Pilot hatte in Suzuka ein Wochenende zum Vergessen erlebt, weshalb Teamchef James Vowels sich genau zu diesem Schritt entschloss.
"Was haben wir mit Alex in den letzten paar Runden des Rennens gemacht, als er ständig an die Box gekommen ist?” so die Einleitung von Vowels in seinem YouTube-Format The Vowels Verdict. Hier beantwortet der Chef des Teams regelmäßig Fanfragen.
"Wir wussten, dass wir nicht in die Punkte fahren würden, aber gleichzeitig wollten wir unsere Lernerfahrung in all diesen Rennen maximieren, solange das eben der Fall ist.”
Was macht Williams bei Testfahrten?
"Um eine Korrelation zwischen Strecke, Windkanal und CFD herzustellen, kannst du einige Dinge machen. Beispielsweise kannst du Flow-Viz auf das Auto packen, die gesprühte Farbe. Manchmal kannst du Rakes testen, gerade im Freien Training. Natürlich macht man das nicht in einem Rennen.”
"Wir haben tatsächlich den Winkel des Frontflügels nach oben und unten verstellt und uns dabei versichert, dass das, was wir als Downforce-Einstellungen vorne und hinten am Auto erwartet hatten, bei allen drei oder vier Winkeln korreliert.”
"Es hilft uns dabei, sicherzustellen, dass wir keine Gewinne oder Verluste haben, die wir anderweitig nicht erwarten würden, und dass die Einstellung, die wir einsetzen, irgendwo korrekt ist und wir im Windkanal weitermachen können.”
Horror-Saisonstart für Williams
Williams' Saisonstart ist alles andere als erfolgreich. Wo das Team in der vergangenen Saison noch an der Spitze des Mittelfelds stand, steht man bisher mit mageren zwei Punkten auf Platz neun in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft.
Schon zu den ersten Testfahrten in Barcelona war der Rennstall aus Grove nicht erschienen. Des Weiteren strauchelt der FW48 mit Übergewicht und ist unter den von Mercedes belieferten Teams bislang mit Abstand das schlechteste.
Fraglich bleibt, ob und wann Williams den Rückstand aufholen kann. Frühestens Anfang Mai beim Großen Preis von Miami dürften wir mehr wissen.
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