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Zusammenarbeit statt Veto: Warum Ferrari für die neuen Regeln stimmte

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Zusammenarbeit statt Veto: Warum Ferrari für die neuen Regeln stimmte
Autor:
Co-Autor: Jonathan Noble
02.11.2019, 14:19

Ferrari hätte die neuen Regeln mit einem Veto blockieren können, doch obwohl man nicht mit allem einverstanden war, stimmte man dem Reglement 2021 zu

Obwohl Ferrari nicht mit allen Punkten des neuen Formel-1-Reglements für 2021 einverstanden ist, will man auf das mögliche Veto verzichten. Stattdessen möchte die Scuderia lieber mit der FIA und der Formel 1 kooperieren, um mögliche Schwachstellen noch zu verbessern. Ferrari-Boss Mattia Binotto hatte sich beim Voting des Motorsport-Weltrates für die neuen Regeln ausgesprochen.

"Unsere Meinung hat sich nicht geändert. Seit wir zum ersten Mal gesagt haben, dass wir mit einigen Inhalten des neuen Reglements nicht glücklich sind, hielten wir es für wichtig, mit der Formel 1 und der FIA zusammenzuarbeiten, um sie zu verbessern", sagt Binotto. Das habe man in den vergangenen Wochen und Monaten auch getan.

"Aber jetzt kam das Ende des Oktobers und wir mussten entscheiden und weitermachen. Ich glaube nicht, dass es die endgültigen Regeln für 2021 sind, aber es ist mit Sicherheit ein Anfang", so der Italiener.

Ferrari lobt: Zugeständnisse bei Einheitsteilen

Soll heißen: Ferrari mag zwar nicht alles gutheißen, dennoch ist man sich bewusst, dass sich der Sport ändern muss. "Wir denken, dass eine Diskontinuität notwendig war. Wir brauchten Veränderungen für mehr Nachhaltigkeit - und darum haben wir letzten Endes dafür gestimmt."

Illustration: Formel-1-Regeln 2021

Illustration: Formel-1-Regeln 2021

Foto: Motorsport.com

Zudem ist Binotto zufrieden, dass die Formel 1 bei einigen Themen Kompromisse eingegangen ist, obwohl man auf dem Grundkonzept beharrt hat. So ist man etwa von vielen Einheitsteilen wieder abgerückt, die Ferrari gestört haben: "Standardisierung ist nicht immer positiv", betont Binotto.

Ursprünglich sollten etwa Getriebe oder Bremssystem aus Kostengründen vereinheitlicht werden, doch diese Pläne wurden wieder verworfen. "Das zeigt, wie positiv die Diskussionen und die Zusammenarbeit waren", so der Ferrari-Teamchef.

Weniger Geld auch in Ordnung

Ein wichtiges Thema war natürlich auch die Geldverteilung, wo die Roten wohl einige Abstriche machen müssen. Bislang bekam man allein durch Bonuszahlungen deutlich mehr Geld als die Konkurrenten, doch das soll in Zukunft fairer werden. Das geht für Binotto aber in Ordnung: "Wir werden zwar vielleicht etwas weniger Geld bekommen, aber wir reduzieren auch die Kosten", sagt er. Unterm Strich könnte also das gleiche herauskommen.

Allerdings verneint er, dass die Topteams Neuerungen blockieren, um ihren Vorteil nicht zu verlieren. Stattdessen glaubt Binotto, dass die Topteams profitieren könnten, weil sie größere Ressourcen für die Entwicklung haben und somit besser aus den Startlöchern kommen. "Später können die kleinen Teams hoffentlich einen Sprung machen."

Der große Gewinner der neuen Regeln muss aber definitiv der Sport werden, findet er. Denn das wäre positiv für alle Teams. "Als Ferrari pushen wir weiter: nicht für Ferrari, sondern für die Formel 1."

Mit Bildmaterial von LAT.

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